The Pirates of Somalia (foto: new ksm)

The Pirates of Somalia

Nach einer wahren Geschichte: „The Pirates of Somalia“ verhandelt die Geschichte eines jungen Journalisten, der sich auf eine gefährliche Reise in das Piraten-Terrain Somalias begibt, um dort eine Reportage zu schreiben.  Der biographische Thriller liegt nun fürs Heimkino vor.

Nach dem College-Abschluss träumt Jay Bahadur (Evan Peters) davon, ein erfolgreicher Journalist zu werden. 2008 reist er auf den Rat des erfahrenen Kollegen Seymour Tolbin (Al Pacino) nach Somalia, um ein Buch zu schreiben. Er hat zwar keinen konkreten Plan, dafür aber jede Menge Ehrgeiz. Begleitet von seinem Übersetzer Abdi (Barkhad Abdi) gelingen ihm tiefe Einblicke in das Leben und die Organisation der somalischen Piraten. Um endlich einen Verleger für sein Buch zu finden, nimmt Jay immer größere Risiken in Kauf.

Wir hatten es eingangs erwähnt: Der Film basiert auf realen Ereignissen aus dem Reportage-Buch des kanadischen Journalisten Jay Bahadur „The Pirates of Somalia: Inside Their Hidden World“ (2011). Visuell ist das auch gut umgesetzt, keine Frage. Dennoch wird man nicht wirklich mit der ganzen Chose warm. Das liegt zum einem am Protagonisten, dessen Motive nun nicht unbedingt edel sind und der einem als Möchtegern nie wirklich sympathisch wird. Zumal es nicht diesen einen Turning Point gibt, der aus ihm sozusagen einen besseren Menschen macht. Auch an Tiefgang lässt es der Film vermissen, die Probleme der Somalis werden nur oberflächlich behandelt. Es ist letztlich vor allem die herausragende Performance der somalischen Darsteller, die diesen Film einigermaßen sehenswert machen.

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Fazit: Leidlich unterhaltsam, auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde.

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