Tabula Rasa – Staffel 1

Tabula Rasa (foto: pandastorm)

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8 Pandastorm
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Exzellenter Psychothriller, der uns tatsächlich überrascht hat: Die erste Staffel der belgisch-deutschen Koproduktion “Tabula Rasa” liegt nun fürs Heimkino vor. 

Die einst erfolgreiche Tänzerin Annemie „Mie“ D’Haeze (Veerle Baetens) befindet sich in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Verwirrt und verwundet wurde sie im Wald gefunden und gilt nun als Hauptverdächtige im Fall des vermissten Thomas De Geest (Jeroen Perceval), mit dem sie als Letzte zusammen gesehen wurde. Doch Mie leidet an einer besonderen Form der Amnesie, mit der sie sich an alles vor dem Unfall erinnern kann, aber dummerweise nicht an das, was sie seitdem erlebt. Je mehr Mie über die Vergangenheit herausfindet, desto mehr misstraut sie ihrer Familie, Freunden und auch sich selbst. Kann sie das lückenhafte Puzzle in ihrem Kopf zusammensetzen, um den verschwundenen De Geest wiederzufinden?

Eine belgisch-deutsche Koproduktion? Klingt zunächst eher unsexy. Für herausragende Psychothriller-Serien sind ja weder die deutschen noch die belgischen Fernsehmacher bislang bekannt gewesen. Die neun Folgen umfassende erste Staffel von “Tabula Rasa” räumt aber schnell mit jeglichen Vorbehalten auf. Zwar sind so einige Motive hinlänglich bekannt und im Genre fast schon ausgereizt, aber: Die Netflix-Reihe ist spannend und stimmungsvoll inszeniert, die Darsteller sind fantastisch ausgewählt. Und die Serie hält auch einige ganz nette Twists parat. Bis zum Ende der kurzweiligen Staffel dranzubleiben lohnt sich auf alle Fälle. Auch optisch macht das Ganze etwas her.

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Fazit: Spannend und atmosphärisch dicht.

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