Romans – Dämonen der Vergangenheit

Romans - Dämonen der Vergangenheit (foto: odfb filmworks)

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Orlando Bloom als kirchliches Missbrauchsopfer: “Romans – Dämonen der Vergangenheit” verhandelt ein sensibles Thema. Das Drama liegt nun fürs Heimkino vor.

Abrissarbeiter Malky (Orlando Bloom) kämpft Anfang 30 noch immer mit Dämonen aus seiner Kindheit. Als 12-jähriger wurde er in der Kirche von einem angesehenen katholischen Geistlichen missbraucht. Bei den Abrissarbeiten ebendieser Kirche kommen die Erlebnisse, die er nie verkraftet hat, immer wieder hoch. Er neigt zu Gewalt und hat Probleme beim Führen einer normalen Beziehung. Unter seinen extremen Unsicherheiten und Psychosen leidet auch seine Freundin Emma. Als er auch noch auf seinen damaligen Peiniger trifft, verliert er die Kontrolle. Rachegedanken keimen in ihm auf und er steht vor der Frage, wie er sein Trauma bewältigen kann.

Ein Film, der leider eine wahre Vorgeschichte hat: “Romans – Dämonen der Vergangenheit” beruht auf einer wahren Begebenheit, die die als The Shammasian Brothers („The Pyramid Texts“) bekannten Regisseure bereits im 30-minütigen Kurzfilm „Romans 12:20“ aufgegriffen haben. Hollywood-Star Orlando Bloom soll nicht lange gezögert haben, hier die Hauptrolle zu übernehmen. Es ist auch vor allem seine Performance, die diesen Film so sehenswert. Der frühere “Herr der Ringe”-Darsteller bringt hier sein absolutes A-Game. Der Film selbst ist dabei unheimlich intensiv, unheimlich realistisch, was dem Zuschauer einiges abverlangt. Wahrscheinlich muss so ein Sujet aber auch weh tun.

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Fazit: Keine leichte Kost, aber unbedingt sehenswert.

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