Pet

Pet (foto: pandastorm)

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6 Pandastorm
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Nein, “Pet” ist kein gewöhnlicher Entführungsfilm. Auch wenn es am Anfang vielleicht den Anschein hat. Der Psycho-Thriller “Pet” liegt nun fürs Heimkino vor.

Nein, Seth (Dominic Monaghan) hat es nicht leicht. Der junge Mann ist ein scheuer Außenseiter, ein Mauerblümchen ohne soziale Kontakte. Und Kohle hat er auch nicht, arbeitet er doch für den Mindestlohn im örtlichen Tierheim. Eine zufällige Begegnung mit seiner alten Highschool-Flamme Holly (Ksenia Solo), die mittlerweile als Kellnerin arbeitet, reißt ihn plötzlich aus seiner Lethargie. Seth wittert seine Chance und macht der jungen Frau den Hof. Natürlich vergeblich. Er fängt sich einen Korb ein. Doch dank Hollys Tagebuch, das er heimlich an sich bringen konnte, keimt in dem so böse Verschmähten bald eine hinterhältige Idee: Er entführt die junge Dame und sperrt sie in einem Käfig im Keller des Tierheims ein. Um zu überleben, muss Holly einen Weg finden, ihrem Verehrer die Stirn zu bieten …

It comes with a twist: Der filmische Psycho-Horror-Trip von Regisseur Carles Torrens (Drehbuch: Jeremy Slater) kommt mit einer großen Überraschung daher. Mehr zu sagen, hieße zu spoilern, was wir an dieser Stelle vermeiden wollen. Es dauert zugegebenermaßen seine Zeit, bis das Ganze Fahrt aufnimmt, doch wer die Geduld mitbringt, wird entschädigt. Dominic Monaghan und Ksenia Solo liefern in diesem düsteren Machwerk eine mindestens solide Leistung ab. Fun fact: Der Keller, in dem sich Hollys Käfig befindet, diente auch dem Horror-Klassiker „Saw“ (2004) als Drehort.

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Fazit: Spannendes Verwirrspiel.

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