One Percent More Humid

One Per Cent More Humid (foto: sony pictures entertainment)

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5 Sony Pictures Entertainment
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Freundschaft, Tod, und Coming of Age  – das sind die elementaren Zutaten von “One Percent More Humid”. Das Drama ist nun fürs Heimkino erschienen.

Catherine (Julia Garner) und Iris (Juno Temple) sind ziemlich beste Freundinnen. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit. Während eines heißen und schwülen Sommers in New England vertreiben sich die beiden Twens mit Partys und Nacktbaden die Zeit und hoffen, ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Doch Erinnerungen an ein tödliches Ereignis stehen unausgesprochen im Raum und zur Ablenkung beginnen sie verhängnisvolle Affären: Catherine mit ihrem Schwarm aus Kindheitstagen (Philip Ettinger) und Iris mit ihrem ehemaligen Literaturprofessoren (Alessandro Nivola).

Für “One Percent More Humid” muss man etwas Geduld aufbringen. Die erste Hälfte des Dramas hat zweifellos ihre Längen, auch die Charaktere wollen einem nicht wirklich ans Herz wachsen. Erst mit zunehmender Zeit nimmt das Ganze etwas Fahrt auf. Nicht wirklich hilfreich ist es, dass Mae, die bei einem Autounfall ums Leben kam, bei dem Catherine am Steuer saß und sozusagen der Grund für das ganze Drama ist, recht wenig zu sehen ist. Die Schlussviertelstunde entschädigt einen dann für das lange Warten und die vielen Schwächen des Films. Die Tragik, der Schmerz – sie brechen sich dann endlich Bahn.

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Fazit: Durchschnitt.

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