Midnight Sun – Alles für Dich

Midnight Sun (foto: universum)

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5 Universum Film
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Wenn das Schicksal grausam zuschlägt: Die Teenager-Romanze “Midnight Sun – Alles für Dich”, in der die erste Liebe eines jungen Pärchens von einer heimtückischen Krankheit überschattet wird, liegt nun fürs Heimkino vor.

Musik ist alles im Leben der 17-jährigen Katie (Bella Thorne): Tagsüber komponiert sie Songs auf der Gitarre und beobachtet ihren Schwarm Charlie (Patrick Schwarzenegger) schüchtern aus der Ferne, abends tritt sie als Straßenmusikerin auf. Als der gut aussehende Skater zufällig einen von Katies Auftritten sieht, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Schnell kommen sich die beiden näher, doch was Charlie nicht weiß: Katie leidet seit ihrer Geburt an einer seltenen Krankheit, die jegliches Sonnenlicht zu einer tödlichen Gefahr werden lässt und sie tagsüber an ihr Zuhause fesselt. Nur ihr alleinerziehender Vater Jack (Rob Riggle)und ihre beste Freundin Morgan (Quinn Shephard) kennen Katies Geheimnis. Beflügelt von der frisch entfachten Liebe, beschließt Katie jedoch, ihr Leben zum ersten Mal nicht länger von ihrem Schicksal bestimmen zu lassen. Sie genießt Charlies Liebe und lässt sich von seiner Lebenslust und Leidenschaft mitreißen. Irgendwann ist es allerdings unausweichlich: Sie muss Charlie mit der Wahrheit konfrontieren, dass sie anders ist als andere Mädchen …

Das als Tearjerker angelegte “Midnight Sun” – wir ignorieren den lahmen deutschen Zusatz im Titel an dieser Stelle – ist ein Remake eines japanischen Film-Dramas aus dem Jahr 2006. Machen sie ja gern, die Amerikaner, ausländische Stoffe für den heimischen Markt noch mal extra mit einheimischen Darstellern aufbereiten. Meist reicht das Remake nicht an den Charme des Originals heran, ist dafür aber glatter produziert. Das trifft auch hier mal wieder zu. Die Neuauflage fügt dem japanischen Vorbild wenig Wesentliches hinzu, an große Vorbilder des Genres – etwa “Love Story” – reicht das Ganze trotz der interessanten Prämisse bei Weitem nicht ran. Vor allem, weil die Darsteller hier eher blass bleiben und der Umgang mit der seltenen, aber real existierenden Krankheit doch recht schlampig ist. Am Ende ist das Ding auch einfach zu vorhersehbar.

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Fazit: Mittelmaß.

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