Kino: Deadpool 2

Deadpool 2 (foto: fox)

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7 20th Century Fox
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Er ist wieder auf Verbrecherjagd: In “Deadpool 2” sinnt Marvels großmäuliger Antiheld nach dem Mord an seiner Freundin auf Rache. Der Streifen läuft jetzt im Kino. 

Die Handlung von “Deadpool 2” setzt zwei Jahre nach Ende des Vorgängerfilms an. Deadpool (Ryan Reynolds) ist mittlerweile als eine Art Super-Söldner unterwegs. Weltweit bringt er erfolgreich üble Ganoven zur Strecke. Eines seiner Heimspiele geht allerdings schief: Ein Drogenkartell, das Deadpool aufgemischt hat, sinnt auf Vergeltung. Es schickt Schergen in die Superhelden-Bude. Dort kommt es zum Kampf, bei dem Deadpools Freundin Vanessa (Morena Baccarin) getötet wird. Deadpool ist am Boden zerstört, will sich sogar umbringen, wobei ihm aber seine Superkräfte im Weg stehen. Und so beschließt er, sich an den Mördern seiner Geliebten rächen. Sein Kumpel Colossus (Stefan Kapicic) versucht Deadpool von diesem Vorhaben abzubringen und ihn für die X-Men zu rekrutieren. Seine erste Aufgabe: Ein durchgedrehtes Kind mit feurigen Kräften wieder unter Kontrolle zu bringen. Hinter diesem ist zu allem Überfluss ein Killer aus der Zukunft (Josh Brolin) her.

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Keine Frage: Wer Spaß am ersten “Deadpool”-Teil hatte, wird den zweiten Teil ebenfalls mögen. Sicher, der Outlaw-Charme geht der Reihe mittlerweile etwas ab, der erste Teil profitierte ja auch von dem Wissen der Kinogänger, dass sie einen Film sahen, der eigentlich nicht hätte sein sollen, wenn es nach den Studios gegangen wäre. Einem geleakten Script, dem unermüdlichen Einsatz von Hauptdarsteller Ryan Reynolds und der lautstarken Forderung der Fans war es zu verdanken, dass es der großmäulige Antiheld auf die große Leinwand schaffte. Teil zwei atmet da schon deutlich mehr Hollywood-Kommerz, der Plot ist deutlich dünner als bei dem erfolgreichen Teil eins. Und dennoch: Die Gags zünden zumeist, die Kampfszenen sind wieder kreativ choreografiert und der Film ist gespickt mit allerlei Kino-Referenzen (Größter Brüller: die Verbeugung vor “Basic Instinct”). Da kommen nicht nur Movie-Nerds auf ihre Kosten. Tipp: Unbedingt das Ende der Credits abwarten.

Fazit: Geht klar.

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