Kin

Kin (foto: concorde home entertainment)

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5 Concorde Home Entertainment
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Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Action und dazu noch eine Prise Familiendrama: Der hochkarätig besetzte Streifen “Kin”, der das Regiedebüt der Zwillingsbrüder Jonathan und Josh Baker darstellt, liegt nun fürs Heimkino vor.

Auf einem Streifzug findet Teenager Eli (Myles Truitt) einen mysteriösen Gegenstand, der wie eine futuristische Waffe aussieht. Zunächst hält er seinen Fund geheim. Doch als sein frisch aus dem Gefängnis entlassender Bruder Jimmy (Jack Reynor) von seinem alten Gangsterboss bedroht wird, nutzt Eli den Apparat, der sich als mächtige Alien-Waffe erweist, um seinem Bruder zu helfen. Nicht ahnend, dass sie dadurch zu Gejagten werden. Jetzt ist nicht nur die Gangsterbande hinter den Geschwistern her, sondern auch außerirdische Streitkräfte. Die hatten die Waffe einst zurückgelassen und wollen sie unbedingt wieder zurück.

Keine Frage: “Kin” trumpft mit einer ganz ansehnlichen Cast auf. James Franco, Dennis Quaid und Zoë Kravitz – das kann man mal so machen. Die hauchen ihren Charakteren – ebenso wie Newcomer Myles Truitt – auch durchaus Leben ein. Leider kommt die Handlung des Films nur schwer in Gang. Und auch im Mittelteil offenbart der Streifen so einige Längen. Da merkt man, dass die Baker-Brüder ihren 2014er Kurzfilm “Bag Man” hier einfach etwas undurchdacht zu einem Spielfilm aufgeblasen haben. Immerhin: Der Twist am Ende sitzt, und auch die Effekte können sich hier sehen lassen. Der melancholische Soundtrack, für den Mogwai verantwortlich zeichneten, gefällt ebenfalls.

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Fazit: Nur für Genre-Fans.

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