Dead Girl

Dead Girl (foto: arthaus)

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7 Arthaus
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Brittany Murphy, die 2009 unter mysteriösen Umständen starb, in einer ihrer letzten Rollen: Studiocanal legt den düsteren Episodenfilm “Dead Girl” aus dem Jahr 2006 wieder neu fürs Heimkino auf.

Das eintönige Leben der zurückhaltenden Arden (Toni Colette) wird auf einen Schlag interessant, als diese die Leiche einer ermordeten jungen Frau (Brittany Murphy) findet. Doch ihr Schicksal ist nicht das einzige, das mit dem Tod der schönen Krista auf eigentümliche Art und Weise verbunden ist. Während die angehende Gerichtsmedizinerin Leah (Rose Byrne) auf dem Seziertisch ihre seit Jahren vermisste Schwester vermutet, entdeckt die Hausfrau Ruth (Mary Beth Hurt) eine Verbindung zwischen der Toten und ihrem eigenen Ehemann.

Auch wenn es das Sujet vermuten lässt: Einen wirklich actionreichen Thriller darf der Zuschauer in “Dead Girl” nicht erwarten. Vielmehr handelt es sich bei dem Streifen, bei dem Karen Moncrieff seinerzeit das Drehbuch schrieb und Regie führte, um ein ebenso düsteres wie komplexes filmisches Puzzle. Dieses lebt von hervorragender Charakterzeichnung, einer beklemmenden Stimmung und allerlei überraschenden Wendungen. Das Konzept, die Story aus fünf Perspektiven als Episodenfilm zu erzählen, geht hier voll auf. Die Schauspielerriege? Großartig.

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Fazit: Eindringlich. Geht unter die Haut.

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