Bruno Major – A Song For Every Moon

Bruno Major - A Song For Every Moon (foto: kobalt music)

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Das nennt man mal eine interessante Herangehensweise: Bruno Majors neues Album “A Song For Every Moon” erschien nicht in einem Stück, sondern über mehrere Monate Track für Track. Zu jedem Vollmond haute der Brite einen raus, daher – Ihr ahnt es – auch der Albumtitel. Jetzt ist das Ding komplett digital erhältlich. Im November soll eine Vinyl-Ausgabe folgen.

Wer nun befürchtet, dass die Platte ob dieser Salami-Veröffentlichungstaktik auch wie lieblos zusammenmontiertes Stückwerk klingt, sieht sich getäuscht. Major schafft es, das Album recht homogen klingen zu lassen. Und viel wichtiger: Der Multi-Instrumentalist aus London bietet wirklich schmissigen, oft von R&B-Elementen geprägten Singer-Songwriter-Pop. Gut Ding will eben Weile haben.

Unter den zwölf Songs, bei denen man oft unweigerlich an John Mayer denken muss, finden sich so einige Perlen. Der Opener “Wouldn’t Mean A Thing” ist so eines. Oder das gefühlvolle “There’s Little Left”. Die letzte Nummer, das Klagelied “On Our Own”, das nach dem Tod von Majors Großmutter entstanden ist, geht dann noch Mal richtig tief unter die Haut. Major: “I wrote this after a conversation with my mother when my Granny died. Her death sparked a personal journey through Agnosticism, Atheism and through the other side, and writing On Our Own helped me understand how I felt about existence and religion. I think this is the song that I am most proud of.”

Darf er auch sein.

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Fazit: Talentierter Bursche.

Anspieltipps: Wouldn’t Mean A Thing, There’s Little Left, On Our Own

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