Blue Steel (foto: studiocanal)

Blue Steel

Ein weiblicher Cop als Heldin eines Films? Zu Beginn der Neunziger Jahre noch eine echte Seltenheit. Und so ist der harte Thriller „Blue Steel“ (1990) auf seine Weise durchaus innovativ gewesen. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Eine junge Polizistin (Jamie Lee Curtis) tötet bei ihrem ersten Einsatz aus Notwehr einen Räuber. Da dessen Pistole verschwindet, wird sie wegen Verdachts auf Waffenmissbrauch suspendiert. Zusätzlich muss sie mit der Arroganz ihrer Kollegen und ihrer Isolation in der Großstadt New York kämpfen. In dieser Situation verliebt sie sich in einen Börsenmakler (Ron Silver), der sich als psychopathischer Killer entpuppt und sie zu einem mörderischen Katz-und-Maus-Spiel zwingt.

Nein, ein großer Erfolg war „Blue Steel“ zum Zeitpunkt seines Kino-Runs nicht. Ganz im Gegenteil: Der Thriller mit „Halloween“-Star Jamie Lee Curtis war ein grandioser Flop. Und das vollkommen unverdient. Das Ding ist mindestens solide, überaus spannend, hat einen wunderbaren Score und treffend gezeichnete Charaktere. Dichte Atmosphäre. Auch optisch macht der Streifen, bei dem Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow Regie führte, was her. Und Jamie Lee Curtis bewies hier, dass in ihr weit mehr steckt als die Scream Queen, die sie vorher zumeist mimen durfte. Will man dem Streifen etwas vorwerfen, dann den Umstand, dass das Finale nicht halten kann, was der Film verspricht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist man immerhin gut unterhalten worden.

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Fazit: Solide.

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