Blade Of The Immortal

Blade Of The Immortal (foto: ascot)

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In Japan war die von 1993 bis 2012 laufende Manga-Reihe “Blade Of The Immortal” eine Riesennummer. So groß, dass ihr nun ein gleichnamiger Spielfilm spendiert wurde. Der actionreiche Samurai-Streifen, bei dem unheimlich viel Blut fließt, liegt jetzt fürs Heimkino vor.

Manji (Takuya Kimura) ist Samurai und er kann nicht sterben. Sein Körper regeneriert sich immer wieder, selbst abgetrennte Gliedmaßen wachsen wieder an. Dabei würde Manji gerne seiner ermordeten kleinen Schwester Machi in den Tod folgen. Er ist voller Reue, weil er sie nicht beschützen konnte. 50 Jahre später bittet ihn das Mädchen Rin (Hana Sugisaki) um Hilfe. Der Schwertkämpfer Anotsu (Sota Fukushi) hat ihre Eltern getötet und Rin brennt vor Rachedurst. Doch Anotsu hat eine mächtige Gefolgschaft und ist ein fast unbesiegbar guter Krieger. Rin lässt die Erinnerung an Machi wieder lebendig werden und so willigt Manji ein, ihr Leibwächter zu sein. Das ungleiche Duo zieht in einen sehr blutigen Kampf …

Klare Sache: Eine Realfilm-Adaption eines Comics muss sich immer an der Vorlage messen lassen. Und da machten Regisseur Takashi Miike und seine Darsteller einen guten Job. Der Geist der Comics wird hier ganz gut eingefangen. “Blood Of The Immortal” lebt vor allem von seiner Visualität und seiner spektakulär choreographierten Brutalität. Leider finden sich im Skript dieses Rache-Dramas auch viele Logiklöcher, die Beziehung zwischen Rin und Manji hätte man auch viel stärker herausarbeiten müssen. Aber so ist das eben, wenn man versucht, viel Comic-Stoff in wenige Spielfilmminuten zu pressen.

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Fazit: Ob der Inszenierung sehenswert.

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