Bad Spies

Bad Spies (foto: studiocanal)

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Agentinnen wider Willen: In der Action-Komödie “Bad Spies” müssen es Mila Kunis und Kate McKinnon mit finsteren Gesellen aufnehmen. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Eigentlich ist ihr Ex ein ziemlich langweiliger Typ. Dass der Kerl sie dann auch noch einfach so abserviert, indem er sich einfach nicht mehr meldet, trifft die neurotische Audrey (Mila Kunis) schwer. Zufällig werden Audrey und ihre leicht ausgeflippte Freundin Morgan (Kate McKinnon) dann aber Zeuge eines Mordanschlags auf den scheinbar schalen Ex. Der entpuppt sich als gar nicht so boring, sondern als ziemlich taffer Geheimagent. Vor seinem Ableben beauftragt er die gute Audrey, eine Plastik, in der sich ein wertvoller USB-Stick befindet, nach Wien zu bringen. Bei ihrem Trip durch Europas Hauptstädte sind den beiden Damen die CIA, Killer aus Osteuropa sowie ein mysteriöser Agent ständig auf den Fersen …

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Keine Frage: Geheimagenten-Klamotten sind mittlerweile ein ziemlich ausgelutschtes Genre. Auch die Tatsache, dass mit Mila Kunis (“Bad Moms”) und Kate McKinnon (“Saturday Night Live”, “Ghostbusters”) zwei wirkliche Könnerinnen in “Bad Spies” die Protagonistinnen geben, kann nicht über die vielen Klischees, die hier verwurstet werden, hinweg trösten. Am Ende fehlt auch die klare Richtung. Für eine leichte Komödie ist der Streifen streckenweise zu brutal, für einen Actionfilm eigentlich zu albern und zu länglich. Hinzu kommt, dass nur gefühlt nur jeder dritte Gag zündet.

Fazit: Weder Fisch noch Fleisch.

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