Austin Powers

Austin Powers (foto: alive)

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Mike Myers in einer seiner größten Rollen: Die legendäre Agenten-Parodie “Austin Powers” liegt nun wieder fürs Heimkino vor. 

Die britische Hauptstadt in den “Swinging Sixties”: Geheimagent und Superspion Austin Danger Powers (Mike Myers) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vor seinem Widersacher Dr. Evil zu beschützen. Dr. Evil hat die Zeichen der Zeit erkannt und flüchtet vor Powers auf spektakuläre Art und Weise. Er lässt sich in die Erdumlaufbahn schießen. Austin Powers aber lässt nicht locker: Er lässt sich sogar einfrieren, um parat zu stehen, wenn Dr. Evil auf die Erde zurückkehrt. Und 30 Jahre später ist es tatsächlich so weit: Dr. Evil kehrt auf die Erde zurück, und Austin Powers wird vom Geheimdienst reanimiert. Der hat in Folge nicht nur mit seinem alten Widersacher zu kämpfen, sondern auch mit den neuen Gegebenheiten: Statt des „Easy Living“ und der sexuellen Revolution des Sixties empfängt den Super-Agenten der etwas andere Zeitgeist der Nineties.

Keine Frage: Mike Myers gehörte zu den großen Comedians der Neunziger Jahre. Bekannt wurde der Kanadier seinerzeit durch die ewige amerikanische Comedy-Sendung “Saturday Night Live”, in der auch sein Charakter Wayne geboren wurde, den er später in zwei Kinofilmen (“Wayne’s World”) geben sollte. 1997 landete Myers dann mit “Austin Powers” einen internationalen Hit. Einen Hit, zu dem er auch die Idee hatte. Myers entwickelte den Austin-Powers-Charakter für seine Fake-Sixties-Rock-Band Ming Tea, zu der übrigens auch Susanna Hoffs (The Bangles) gehörte. Inspiriert wurde dieser durch die Agentenfilme der Sechziger und Siebziger, die Myers mit seinem Vater immer anschaute. Als der Vater 1991 starb, wollte Myers ihm mit dieser Figur Tribut zollen. Hat wunderbar funktioniert. Austin Powers ist eine zwar streckenweise bewusst alberne, aber insgesamt gelungene Parodie auf die Spy-Movies jener Ära, mit einer Vielzahl an Referenzen. So gelungen, dass die James-Bond-Filme, die auf die Powers-Filme folgen sollten, im Ton deutlich ernster wurden. “We had to destroy the myth because Mike Myers fucked us,” sagte Bond-Darsteller Daniel Craig in einem Interview 2012.

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Fazit: Ein Klassiker.

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