Alessia Cara – The Pains Of Growing

Alessia Cara - The Pains Of Growing (foto: def jam recordings)

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Auf ihrer Debüt-Single “Here” nahm Alessia Cara 2015 die Cool Kids ins Visier. Seither schwimmt die Kanadierin auf einer Erfolgswelle. Gerade hat die 22-Jährige mit “The Pains Of Growing” ein neues Album vorgelegt.

Es ist schon eine rasante Karriere, die die junge Musikerin aus Brampton, Ontario da hingelegt hat. Mit elf Jahren Gitarre gelernt, mit 14 einen YouTube-Kanal gestartet, mit 19 den ersten Hit (“Here”) gelandet und mit 20 (“Scars To Your Beautiful”) dann den internationalen Durchbruch geschafft. Kann man mal so machen. Ihr Debütalbum “Know-It-All” knackte sowohl in den amerikanischen als auch in den kanadischen Charts die Top Ten.

Nun also Album Nummer zwei. Auf “The Pains Of Growing” beleuchtet die Gute das Thema Erwachsenwerden aus mehreren Perspektiven. Es geht um Liebe, Familie und Selbstfindung. Logische Themen für einen frisch gebackenen Twen und absolut zielgruppenkompatibel. Die Songs, so heißt es, wurden von Alessia Cara im Alleingang geschrieben. Und sie klingen auch nach ihr: “The Pains Of Growing”, das ist der typisch-süffige Alessia-Cara-Pop, der hier und da mit Soul und R&B flirtet. Radiotauglich im besten Sinne. Mainstream, aber doch mit einem eigenen Stempel. Das Ding wirkt authentisch, was man nicht von allen EPs und Songs sagen kann, die Cara seit ihrem gefeierten Debüt veröffentlicht hat.

Zu den Glanzlichtern gehören dabei sicherlich das eingängige “Trust My Lonely” und “Not Today”, bei dem Cara Erinnerungen an Lorde wach werden lässt. “Nintendo Games” wiederum überzeugt durch die humorigen Lyrics.

Keine Frage: Cara, die mit einer wunderbaren Stimme gesegnet ist, stehen alle Türen offen. Bleibt zu hoffen, dass ihr Label sie auch in Zukunft mehr und mehr von der Leine lässt.

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Fazit: Anständige zweite Platte.

Anspieltipps: Nintendo Games, Not Today, Trust My Lonely

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