Wish Upon

Wish Upon (foto: splendid film)

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6 Splendid Film

6

Wünsch dir was: In dem gruseligen Thriller „Wish Upon“ macht die Spieluhr eines Dämons der Heldin Clare das Leben schwer. Der Film, bei dem John R. Leonetti („Annabelle“) Regie führte, liegt jetzt auf DVD und Blu-Ray vor.

Nein, die 17-jährige Clare Shannon (Joey King) und ihre Freundinnen Meredith (Sydney Park) und June (Shannon Purser) haben es nicht leicht an der High School. Sie sind Außenseiter, werden von den cooleren Kids aufs Übelste gemobbt. Clare, deren Mutter einst Selbstmord beging, ist dabei das bevorzugte Opfer. Um ihr eine Freude zu machen, schenkt Clares Vater (Ryan Phillippe) seiner Tochter eines Tages eine alte Spieluhr, die er im Müll gefunden hat. Diese trägt eine mysteriöse, chinesische Inschrift, die besagt, dass dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Clare hat nichts zu verlieren und spricht ihren ersten Wunsch aus. Zu ihrer Überraschung erfüllt er sich! Kurze Zeit später besitzt sie alles, was sie sich jemals erhofft hat: Geld, Ansehen und ihren Traumprinzen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch dann sterben die Menschen, die ihr am nächsten stehen, auf grausame Art und Weise. Clare hat Blut an ihren Händen und muss die Spieluhr loswerden, bevor sie selbst und alle, die sie liebt, den ultimativen Preis zahlen müssen …

„Wish Upon“ ist ein Horrorfilm, der ohne allzu viel Gore auskommt, moralische Fragen aufwirft und dabei ein bisschen an W.W. Jacobs Horror-Klassiker „Die Affenpfote“ (1902), Stephen Kings „Gwendys Wunschkasten“ und entfernter an Goethes „Faust“ erinnert. Denn auch hier geht es ja in gewisser Weise um einen (wenn auch zunächst unbewussten) Pakt mit dem Bösen, der einem die Selbstverwirklichung ermöglicht, dafür aber Blutopfer verlangt. Stark, wie sich Clares Charakter im Verlauf des Films entwickelt, wie sie vom Opfer zur Täterin wird. Schauspielerin Joey King füllt das Ganze gut mit Leben.

Wäre also alles gut, wenn der Streifen, der zwar mit einigen guten, spannungsgeladenen Szenen aufwartet, zwischendurch nicht auch so seine Längen hätte. An Überraschungen fehlt es ihm. Das verhindert letztlich eine noch bessere Wertung.

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Fazit: Dennoch unterhaltsam.

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