TV-Tipp: Doku zum Todestag von Michael Jackson auf arte

Michael Jackson (foto: wikipedia/Simeon87)

Michael Jackson (foto: wikipedia/Simeon87)

Heute vor genau fünf Jahren wurde Michael Jackson tot in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Vergessen ist der King of Pop deswegen aber noch lange nicht.

Der 25. Juni 2009 – damals ging vielleicht der letzte überlebensgroße Popstar, die letzte Ikone des Musikgeschäfts. Einer, der nicht ersetzt werden kann. Vergiftet, durch einen tödlichen Mix aus dem Narkosemittel Propofol und diversen Schmerzmitteln.

Wie bei so vielen (leider zu früh) Verstorbenen seiner Zunft, endete der Erfolg mit dem Ableben des Stars jedoch nicht. Im Gegenteil. Die Geschäfte mit dem künstlerischen Erbe des verstorbenen Genies, sie laufen auf Hochtouren. Zack Greenburg, Autor des Buchs „Michael Jackson, Inc.“ behauptet, dass der Jackson-Clan seit dem Tod des Sängers rund 700 Millionen US-Dollar verdient haben soll. Im vergangenen Jahr landete Jacko auf der Forbes-Liste der bestverdienenden toten Prominenten auf Platz eins – noch vor Elvis Presley, der seinen Hinterbliebenen vor allem durch die Graceland-Touren noch jede Menge Geld abwirft.

Zuletzt wurde Jackson bei den Billboard Awards als Hologramm wieder zum Leben erweckt und Sony veröffentlichte mit „Xscape“ das nächste posthume Album, das sich natürlich auch wieder wie geschnitten Brot verkaufte. Es werden weitere folgen. Dem „Wall Street Journal“ zufolge hat Sony 200 Millionen Dollar berappt, um binnen eines Jahrzehnts sieben Alben mit den Werken des King of Pops auf den Markt werfen zu dürfen.

Wer Lust hat: Auf arte läuft heute die Spike-Lee-Doku „Bad25“, zu sehen auch in der Mediathek des Senders.

Text: Benjamin Fiege

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