The Void

The Void (foto: verleih)

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6 Ascot Elite

6

Reminiszenz an das Höllenkino der achtziger Jahre: „The Void“ ist ein wahrhaft düsterer, abgründiger Horror-Film. Der Streifen liegt nun auf DVD und Blu-Ray vor.

Sheriff Carters (Aaron Poole) gemütliche Nachtschicht kommt zu einem jähen Ende, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann (Evan Stern) vors Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammelt sich eine messerschwingende Horde von in weißen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt…

Für alle Kinder der achtziger Jahre ist „The Void“ eine wunderbar gruselige (und gänzlich ironiefreie) Reminiszenz an die Horror-Filme jener Zeit. Kein Wunder, trägt der Film doch die Handschrift des kanadischen Filmemacher-Kollektivs Astron-6, das seit 2007 eben genau diesen Stil fährt, auch wenn zwei der Regisseure der Gruppe – Jeremy Gillespie und Steven Kostanski – hier sozusagen solo unterwegs sind. „The Void“ kommt daher etwas weniger humoristisch daher als die Astron-6-Filme und schlägt mehr in die Kerbe von 80s-Höllenkino-Klassikern wie „Hellraiser“ und „The Thing“. Im besten Sinne verstörend – ebenso wie die Altersfreigabe FSK 16. Die handgemachten Monstereffekte sind beeindruckend. Nervig sind hier nur die teilweise holprigen Dialoge. Und auch der Score weiß nicht wirklich zu überzeugen.

Fazit: Viele gute Ansätze, aber auch verschenktes Potenzial.

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