The Rezort – Willkommen auf Dead Island

The Rezort (foto: ascot)

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Der Zombie ist ja seit ein paar Jahren wieder gesellschaftsfähig. Und auch im britischen Horror-Streifen „The Rezort – Willkommen auf Dead Island“ spielen die Untoten mal wieder die Hauptrolle. Das Ganze steht unter dem Motto: „Jurassic Park“ trifft „The Walking Dead“. Der Film liegt nun fürs Heimkino vor.

Zwei Milliarden Tote – das ist die schreckliche Bilanz der Zombie-Apokalypse. Nach dem brutalsten Krieg, den die Menschheit je geführt hat, hat diese aber obsiegt: Sie darf – wenn auch stark dezimiert und traumatisiert – weiter leben. Die Zombies hat sie mittlerweile im Griff. Der letzte Schrei sind Zombie-Safaris. Mit „The ReZort“ wurde ein einzigartiger Ort geschaffen, der Luxusferien auf einer Trauminsel mit dem Nervenkitzel, den eine Zombie-Jagd verspricht, verbindet. Frei nach dem Motto: Jede Apokalypse verdient eine Aftershow-Party. Ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem hält die zum Abschuss freigegebenen Untoten dabei in Schach – bis es versagt. Eine Gruppe von Amateur-Jägern wird plötzlich selbst zu Gejagten. Bei dem Versuch, sich vor der untoten Meute zu retten, kommen die Zombie-Touristen zufällig dem ungeheuerlichen Geheimnis von „The ReZort“ auf die Spur. Denn das wahre Monster ist kein bissiger Untoter.

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Die Prämisse ist ja eigentlich ganz nett: „Jurassic Park“ trifft „The Walking Dead“, daraus lässt sich etwas machen. Schade, dass es am Ende ein recht simpel gestrickter B-Movie geworden ist, der keinerlei Wert auf Charakterzeichnung oder Erklärungen von für den Plot eigentlich wichtigen Umständen legt. Da haben sich die Macher nicht wirklich viel Mühe gegeben. Schade, weil die eigentliche Botschaft – der Mensch als Monster (gerade im Umgang mit der Flüchtlingskrise – doch eine interessante ist. Immerhin: Der Look der Zombies ist gelungen.

Fazit: Viel verschenktes Potenzial.

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