The Purge: Election Year

The Purge: Election Year (foto: verleih)

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7 Universal Pictures

7

Die Säuberung geht in die dritte Runde: Der dystopische Thriller „The Purge: Election Year“ ist nun auf DVD und Blu-Day erschienen.

Senatorin und Präsidentschaftskandidatin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) – die stark an Hillary Clinton erinnert – setzt sich für die Abschaffung der berüchtigten Purge-Nacht ein und spaltet damit die Nation in Befürworter und Gegner der brutalen Tradition. In diesem Jahr fällt das düstere Ritual – für eine Nacht sind alle Verbrechen einschließlich Mord erlaubt – auf den Abend vor der US-Präsidentschaftswahl. Sicherheitschef Leo Barnes (Frank Grillo), der sich vor zwei Jahren gegen einen blutigen Racheakt in der Purge-Nacht entschieden hatte, ist für die Sicherheit der Senatorin verantwortlich. Als die Nacht der puren Anarchie beginnt, werden Roan und Barnes durch einen hinterhältigen Verrat auf die Straße getrieben. Vollkommen auf sich allein gestellt, kämpfen sie darum, bis zum Morgengrauen zu überleben …

Schon die ersten beiden Teile des The-Purge-Franchises erfüllten ihren Zweck: Die Dinger sind richtig gruselig. Und das, weil hier weder alberne Monster noch nicht totzukriegende Serienkiller ihr Unwesen treiben, sondern normale Menschen, die für ein paar Stunden einmal im Jahr alle gesellschaftlichen Regeln über Bord werfen und so ihre innere Bestie von der Leine lassen dürfen. Anarchie für eine Nacht. Klingt wie eine bloße Dystopie, wer sich aber auf der Welt umschaut, der ahnt, dass es wohl genauso laufen würde, wenn es eine solche Nacht tatsächlich gäbe. Und wer sich dann noch anschaut, wer gerade wo die Macht ergreift, der findet den Gedanken, dass irgendein Politiker mal auf eine solch krude Idee kommen könnte, plötzlich gar nicht mehr so abwegig.

Die Prämisse und der hohe Wirklichkeitsbezug machen das „The Purge“-Franchise schon zu einer prinzipiell interessanten (und verstörenden) Reihe. Schöpfer und Regisseur James DeMonaco wartet auch im dritten Teil wieder mit so einigen Schock-Momenten auf. Die Action ist fantastisch choreografiert, die Atmosphäre beklemmend und der Soundtrack passend. Langeweile kommt hier nicht auf.

Fazit: Gewohnt stark.

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