The List: Stefan Raab – Momente

Gestern Nacht ließ er die Bombe platzen: TV-Entertainer Stefan Raab hört auf. Nicht nur mit seiner Show „TV Total“, sondern angeblich komplett mit Fernsehen. Schade. Grund genug für uns aber, auf zehn unserer liebsten Raab-Momente zurückzublicken.

10. Ein Ständchen für Prominente? Zugegeben, keine Raab-Erfindung. Schon Rudi Carrell hat seinerzeit mit seinen Rudigrammen für Erheiterung gesorgt. Raab hat das Konzept letztlich adaptiert- und auf die Spitze getrieben. Wie hier mit Bastian Pastewka.

 

09. „Der sieht verhältnismäßig musikalisch aus“ – die Kollaboration mit Stefan Raab brachte den Prinzen einen ihrer größten Hits ein.

 

08. Klassiker: die Interviews zu seiner VIVA-Zeit, bei der Raab immer leicht erhöht saß und die Gäste, wie hier Falco, so in eine eher devote Haltung zwang.

 

07. Der Durchbruch: „Böörti, Böörti Vogts“, Raabs Song zur Fußball-WM 1994. Fand Bundes-Berti dem Vernehmen nach nicht so lustig wie der Rest der Republik.

 

06. Keine Frage: Raab war ein talentierter Fernsehmacher. Möglicherweise der kreativste Kopf seit Frank Elstner. Wer sonst könnte aus Turmspringen einen so erfolgreichen TV-Event machen? Bei „Raab in Gefahr“ wurde der Grundstein dafür gelegt.

 

05. Niemand fand so tolle TV-Schnipsel. Beispielweise, also nicht beispielweise, sondern das ist, das ist so gewesen.

 

04. Stefan Raab channeling Andy Kaufman. Der US-Comedian wrestlete in den frühen achtziger Jahren mit Frauen – als Warm-Up für einen Show-Kampf mit der Jerry „The King“ Lawler. Raab trat 2001 gegen Boxerin Regina Halmich an, bei dem es ordentlich auf die Zwölf gab. Mehr für ihn, wohlgemerkt.

 

03. Raab war einer der wenigen, der mit den ganz Großen locker und ungezwungen konnte. Im deutschen TV war das wohl so nur Thomas Gottschalk vergönnt. Kylie Minogue war gleich mehrfach bei Raab zu Gast. Und meisten war’s sehr lustig.

 

02. Oft kopiert, nie erreicht: Raab in Gefahr.

 

01. Guildo Horn, er selbst, Max Mutzke, Roman Lob: Stefan Raab hat dem Eurovision Song Contest seinen Stempel aufgedrückt – und das deutsche Image entstaubt. Mit Lena Meyer-Landruts Sieg 2010 gelang ihm der ganz große Wurf.