The List: Die besten WM-Songs

Gianna Nannini (foto: wikipedia/Udo Grimberg)

Mit den offiziellen und nicht-offiziellen Hymnen zu einer Fußball-Weltmeisterschaft ist das ja so eine Sache: Selbst an den guten verliert man irgendwann die Lust, weil sie einfach totgespielt werden. An einige erinnert man sich dann aber doch gerne. Wir haben eine Top-3-Liste an unvergessenen WM-Songs zusammengestellt.

1. Gianna Nannini & Edoardo Bennato – Un‘ estate italiana

Der Deutsche ist dem Italiener gemeinhin gewogen (sofern letzterer sich nicht in blau-weiße Arbeitskleidung wirft und uns aus Turnieren kegelt). Immerhin fährt man hierzulande seit jeher in den Urlaub nach Italien, schätzt die einheimische Küche – und ja, auch die italienische Musik ist hierzulande immer mal wieder populär. An die WM 1990 hat Fußball-Deutschland gute Erinnerungen. Nicht nur, weil das DFB-Team damals Weltmeister wurde, nein, sondern auch weil Rock-Röhre Gianna Nannini den wohl mit Abstand besten WM-Song aller Zeiten ablieferte. Bei uns schoss das Ding bis auf Platz zwei der Charts.

2. Daryl Hall – Gloryland

Zwar hat die deutsche Nationalelf an die WM 1994 in den USA nicht mehr die besten Erinnerungen – im Gegenteil, aus sportlicher Sicht konnte man diesem Turnier den Stinkefinger zeigen. Gell, Effe? – jedoch blieb uns diese inoffizielle Hymne von Daryl Hall dann doch einigermaßen positiv im Gedächtnis. Sie basiert auf dem tradiionellen Spiritual „Glory, Glory Hallelujah“ und so passt natürlich auch der Einsatz des Vocal Ensembles „Sounds of Blackness“ hervorragend. Hall kennt ansonsten vor allem als Sänger des Duos „Hall & Oates“.

3. Elvis feat. JXL – A little less conversation

Auch dieser Hit schaffte es zwar nicht zum offiziellen WM-Song, wurde 2002 aber im Rahmen einer Nike-World-Cup-Kamapgne eingesetzt. Ein überraschendes Comeback eines Presley-Songs, der sich ursprünglich auf dem Soundtrack des mäßig erfolgreichen Elvis-Films „Live a little, love a little“ (1968) fand und jahrelang ein unbeachtetes Dasein fristete. Der Remix des niederländischen DJs Junkie XL wurde aber zu einem großen Erfolg – und lässt uns auch heute noch positiv auf das Turnier in Japan/Südkorea zurückblicken. Trotz des damaligen Patzers von Oliver Kahn im WM-Finale gegen Brasilien.

Text: Benjamin Fiege

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