The List: die 10 besten Wrestling-Themes

Shawn Michaels superkicks Chris Jericho. Beide sind in unserer Liste am Start. (foto: wikipedia/felipe bascuñan)

Wrestling ist im Kern pures Entertainment. Die richtige Präsentation des Geschehens spielt dabei eine tragende Rolle. Der Theme-Song eines Wrestlers kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, kann den Unterschied zwischen Mittelmaß und Unsterblichkeit ausmachen. Wir haben für Euch eine Liste der besten Theme-Songs zusammengestellt.

10. D-Generation X: Are You Ready? (by The Chris Warren Band)

Die D-Generation X war zu ihrer Hochphase in den späten Neunziger Jahren wohl das kontroverseste Stable des Wrestling-Business. Und dabei gleichzeitig auch das witzigste. Sie diente als Kickstart für die Karrieren von Triple H und Chyna. Hach, die Attitude Era. Die ist zwar mittlerweile längst vorbei (PG lässt grüßen), das Theme hat sich aber als zeitlos erwiesen.

09. Edge: Metalingus (by Alter Bridge)

Aufgrund einer schweren Nackenverletzung musste Adam Copeland alias Edge seine Wrestling-Karriere leider vorzeitig beenden. Unvergessen bleiben aber nicht nur seine zahlreichen lustigen Segmente und kontroversen Titelgewinne, die ihm den Spitznamen „Ultimate Opportunist“ einbrachten, sondern auch seine vielen hervorragenden Themes. Das Beste? „Metalingus“ von Alter Bridge.

08. Evolution: Line in the Sand (by Motörhead)

Ric Flair, Triple H, Randy Orton, Batista – die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wrestling-Business. Evolution waren eine der mächtigsten Gruppierungen, die jemals das Seilgeviert betreten hat. Trotz ihrer relativ kurzen „Amtszeit“. Und sie hatten eines der legendärsten Themes, performt von Motörhead, das auch heute noch unvergessen ist.

 

07. Chris Jericho: Break Down the Walls (by Jim Johnston)

Wer es damals miterlebt hat, wird das Debüt von Chris Jericho 1999 in der WWE wohl nicht vergessen. Es war ein legendäres Segment, in dem  Y2J den damaligen Liga-Top-Dog The Rock konfrontierte. Und das natürlich auch von dem Impact lebte, mit dem Jericho die Stage betrat. Man hätte sich für den Auftritt kaum ein besseres Theme als „Break Down the Walls“ vorstellen können, es unterstrich, das mit Jericho nun einer da ist, der es ernst meint, mit dem man rechnen muss. Heute ist der Ayatollah of Rock ’n Roll-a nur noch Teilzeit-Wrestler, benutzt diesen Song aus der Feder der WWE-Musikabteilung aber immer noch. Obwohl er ja mit seiner Band Fozzy gut und gerne längst selbst einen neuen Song hätte einspielen können.

06. Mr. Perfect: I’m Perfect (by Jim Johnston)

Zu Zeiten von Curt Hennig wusste man schon oft nach der ersten Note, wer da jetzt gleich in die Arena kommt. So sehr waren die Theme-Songs damals, in den Achtzigern und Neunzigern, auf den Charakter des Wrestlers zugeschnitten. Hennigs Musik klang da immer extrem erhaben und prestigeträchtig, fast wie eine Hymne der Olympischen Spiele. Produziert hat sie der Hausmusiker der WWE (damals WWF), Jim Johnston. Einfach perfekt, oder?

05. Triple H: The Game (by Motörhead)

„It’s all about the Game“ – die Entrance Music des WWE-Bosses in spe klingt unglaublich aggressiv und aufpeitschend. Auch dieses Lied stammt aus der Feder von Jim Johnston, performt hat es allerdings die britische Band Motörhead. Auch schon live bei WWE-Veranstaltungen. Triple H verbindet mit der Combo eine langjährige Freundschaft, sodass die Gruppe mittlerweile schon mehrere Themes für die Liga aufgenommen hat (siehe Evolution).

04. Drew McIntyre: Broken Dreams (by Shaman’s Harvest)

Die Karriere von Drew McIntyre schien in der WWE immer mehr ein Versprechen als alles andere zu sein. Zwischenzeitlich galt der Schotte mal als Hoffnungsträger, wurde von WWE-Boss Vince McMahon in den Shows gar als der „Chosen One“ angepriesen. So richtig durchgestartet ist McIntyre jedoch danach nie, das große Versprechen konnte nie eingelöst werden. Mittlerweile wurde er entlassen und ist wieder independent unterwegs. Broken Dreams, for sure.

03. Bray Wyatt: Live in Fear (by Mark Crozer)

Mark Crozer wusste gar nicht, wie ihm geschah, als die WWE seinen bereits etwas älteren Song „Broken Out in Love“ aus einer Datenbank als Theme-Song für einen neuen Charakter namens Bray Wyatt auswählte. Der Titel passte zu Wyatt und seiner Family wie die Faust aufs Auge, unter dem Namen „Live in Fear“ wurde er zu einem großen Erfolg, der Crozer bei Wrestlemania 30 einen Live-Auftritt bescherte. Unser Interview mit ihm  lest ihr übrigens hier.

02. Shawn Michaels: Sexy Boy (by Jim Johnston, Shawn Michaels & Sensational Sherri)

Ein Klassiker. Als Michaels erstmals Solo-Pfade in der WWE einschlug, verpasste man ihm das Gimmick des Heartbreak Kids. Als arroganter, machohafter Womanizer legte Michaels den Grundstein für eine illustre Karriere, in der er mal den Bösewicht, mal den Helden gab, das Entrance Theme jedoch nie ablegte. Die stöhnende Dame im Background ist übrigens Sensational Sherri, die ihn zu seinen Anfangszeiten in den Shows managte und das Lied in einer ersten Version auch komplett sang.

01. CM Punk: Cult of Personality (by Living Color)

Als CM Punk vor wenigen Jahren damit drohte, die WWE zu verlassen, machte er es zur Bedingung für seinen Verbleib bei der Promotion, den Song „Cult of Personality“ (1988) von Living Colour als Entrance Theme nutzen zu dürfen. Der Titel wurde bei Wrestlemania 29 denn auch von der Gruppe live performt. Und Punk? Hat die Liga mittlerweile trotzdem verlassen.