The List: Die 10 besten Stephen-King-Filme

Stephen King (foto: official pr/shane leonard)

Die Neuauflage von „Es“, die wir an dieser Stelle rezensiert haben, ist einigermaßen gelungen. Keine Selbstverständlichkeit bei Verfilmungen von Stephen-King-Büchern. Viele sind da doch eher peinlich geraten. Aber nicht alle. Wir haben unter den vielen Rohrkrepierern die zehn Perlen rausgefiltert (und „Es“ (2017) dabei nicht mit in die Wertung genommen).

 

10. Under The Dome (2013)

In seinem sehr politischen Roman „Die Arena“ (2009) arbeitet sich Stephen King an der Bush-Administration ab. Von 2013 bis 2015 lief das Ganze als TV-Serie.

 

09. Das geheime Fenster (2004)

Ein Mystery-Thriller mit Star-Besetzung: Kein Geringerer als Johnny Depp schlüpft hier in die Rolle der Hauptfigur Mort Rainey, einem Schriftsteller, der sich mit Plagiatsvorwürfen eines augenscheinlich recht durchgeknallten Mannes konfrontiert sieht. Basiert auf der Novelle „Das heimliche Fenster, der heimliche Garten“ aus dem Buch „Langoliers“ (1991).

 

08. 11.22.63 (2016)

Auch dank Werken wie „11.22.63“ (2011), das sich um das Attentat auf John F. Kennedy dreht, hat sich King im neuen Jahrtausend von dem Vorurteil befreien können, „nur“ ein Grusel-Schriftsteller zu sein und wird mittlerweile auch von den Feuilletons respektvoll behandelt. Der Roman wurde ganz stimmig als Mini-Serie mit James Franco verfilmt.

 

07. Carrie (1976)

Die Geschichte von „Satans jüngster Tochter“ erschien 1974 als Buch (Stephen Kings erstes!) und ist eigentlich eine Geschichte über das Mobbing. Brian De Palma castete für den Streifen Sissy Spacek und John Travolta. In Zeiten von regelmäßig stattfindenden Amokläufen an Schulen sieht man den Film heute mit ganz anderen Augen.

 

06. Es (1990)

Der erste Versuch, den Stephen-King-Klassiker aus dem Jahr 1986 zu verfilmen. Etwas hölzener und hemdsärmliger als die Neuauflage, aber mit einem gewissen Charme – und vor allem mit Tim Curry. Lief damals als Mini-Serie.

 

05. The Shining (1980)

Stephen King hasste diesen Stanley-Kubrick-Film, der auf seinem 1977 veröffentlichten gleichnamigen Roman beruht, gleich aus mehreren Gründen. Die wichtigsten: Zum einen, weil Kubrick das Übernatürliche in dem Film in den Hintergrund drängt und den Charakter Jack Torrance (gespielt von Jack Nicholson) falsch anlegt. Auch das von Kubrick gewählte Ende gefielt dem Altmeister des Horrors überhaupt nicht. Von der Vorlage losgelöst betrachtet, ist „The Shining“ aber durchaus unterhaltsam.

 

04. Misery (1990)

Kathy Bates als durchgeknallter Fan, der seinen Lieblingsschriftsteller (James Caan) quält, weil dieser der Lieblingsromanfigur das Licht ausgeknipst hat. Bates bekam für ihr Spiel sogar einen Oscar. Basiert auf dem Roman „Sie“ aus dem Jahre 1987.

 

03. The Green Mile (1999)

Es war schon eine kleine Meisterleistung von Frank Darabont, den sechsteiligen Fortsetzungsroman „The Green Mile“ (1996) für die große Leinwand zu adaptieren. Brillant: Tom Hanks.

 

02. Die Verurteilten (1994)

Und wieder Frank Darabont! Das Gefängnis-Drama mit Tim Robbins und Morgan Freeman gehört zu den besten Filmen der neunziger Jahre. Bei der Filmdatenbank Imdb.com belegt der Streifen seit rund zehn Jahren sogar den Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala. Beruht auf der Novelle „Rita Hayworth and Shawshank Redemption“ aus „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ (1982).

 

01. Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers (1986)

Auch kein Horror-, sondern ein Abenteuerfilm, der auf der Erzählung „Die Leiche“ aus „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ (1982) basiert, die autobiografische Elemente aus dem Leben Stephen Kings enthält und in den späten fünfziger Jahren angesiedelt ist. Der Film war der große Durchbruch von Darsteller River Phoenix, dem Bruder des Schauspielers Joaquín Phoenix, der 1993 (viel zu früh) an einer Drogen-Überdosis starb – direkt vor dem damaligen Nachtclub von Johnny Depp.

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