The List: Chester Bennington Tribute – Die 10 besten Linkin-Park-Songs

Linkin Park (foto: wikimedia/chiragddude)

Vor wenigen Tagen erschütterte die Nachricht von Chester Benningtons Tod die Welt. In dieser „The List“-Ausgabe verneigen wir uns ein letztes Mal vor dem Linkin-Park-Frontmann, indem wir die unsere zehn Lieblingslieder der Band vorstellen.

10. One More Light

Umstritten. Ja, ja. Das jüngste Linkin-Park-Album „One More Light“ (2017) stieß nun nicht bei allen Fans auf Gegenliebe, fehlten hier doch die schweren Gitarrenriffs, die die Band sonst auszeichneten. Das Ding ging vielen musikalisch viel zu sehr in Richtung Seifenblasen-Pop. Uns auch. Dieser Song hier ist allerdings haften geblieben. Schöne Ballade.

 

09. Waiting For The End

Ein Song, mit dem die Band nicht nur die Fans überrumpelte: Irgendwie mixen Linkin Park hier Elemente von Coldplay, Hip-Hop und Reggae zu einer stimmigen Melange. Das Lied, das 2010 auf „A Thousand Suns“ erschien, handelt davon, etwas vergessen zu wollen und dabei zu versuchen, irgendwie mit seinem Leben weiterzumachen. Ein großer Hit wurde die Single leider nicht. Unverdienterweise.

 

08. Bleed It Out

Auch bei dieser Nummer wählen Linkin Park einen überraschenden Ansatz, kommen hier doch verstärkt Tamburin und Handclapping-Sounds zum Einsatz. Das gibt dem Titel eine spannende Live-Anmutung. Ein Song voller Widersprüche und sicherlich eine der unterschätztesten Linkin-Park-Lieder. Erschien auf dem Album „Minutes to Midnight“ (2007).

 

07. Leave Out All The Rest

Schon knapp zehn Jahre, bevor Linkin Park mit „One More Light“ den Pop-Weg einschlugen, gab die Band mit „Leave Out All The Rest“ einen ersten Hinweis darauf, wohin die Reise später gehen könnte. Der Song, der 2007 auf „Minutes To Midnight“ erschien, ist eine wundervolle Power-Ballade, die aus heutiger Sicht wie ein früher Nachruf klingt: „Help me leave behind some reasons to be missed… Keep me in your memory/ Leave out all the rest.“

 

06. Breaking The Habit

Linkin Park channeln auf dieser Nummer, die 2003 auf „Meteora“ erschien, schon etwas Incubus. Zumindest in Sachen Melodien. Auch fehlt hier ein Rap-Part von Mike Shinoda, die Band setzte damit ein frühes Zeichen, nicht immer nur nach Schema F agieren zu wollen. Shinoda schrieb den Song jedoch. Entgegen landläufiger Meinung handelt der Track, der sich um das Thema Drogenmissbrauch dreht, nicht um Bennington, ist er doch schon eine ganze Ecke vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Bandkollegen entstanden. Das Ende: Gänsehaut.

 

05. One Step Closer

Nu-Metal in a nutshell, erschienen auf „Hybrid Theory“.

 

04. Somewhere I Belong

„Somewhere I Belong“ fällt im Linkin-Park-Kanon fast schon etwas aus dem Rahmen, verbreitet es doch einen vergleichsweise hoffnungsvollen Vibe. Nichtsdestotrotz handelt die Nummer aus dem „Meteora“-Album (2003) von Benningtons langem Kampf gegen die eigenen Dämonen: „I want to heal / I want to feel / What I thought was never real / I want to let go of the pain I felt so long”.

 

03. From The Inside

„Meteora“ (2003) hält unter allen Linkin-Park-Alben den Rekord mit den meisten ausgekoppelten Singles. Diese Nummer hier war die vierte. Der Song beginnt wie eine Ballade, entwickelt dann aber eine deutlich härtere Gangart. Bennington besingt hier, wie schwer es ist, sich von vergiftenden Einflüssen loszusagen.  

 

02. Numb

Klare Sache: „Numb“ gehört auf diese Liste einfach drauf. Der Song ist der mit Abstand bekannteste Track der Band und war kommerziell der erfolgreichste. 2003 erschien er erstmals auf dem „Meteora“-Album, ein Jahr später wurde sozusagen als Zugabe noch Mal eine Version veröffentlicht, bei der Jay-Z der Band unter die Arme griff. Bennington singt in diesem Song davon, nicht mehr die Erwartungen anderer erfüllen zu wollen: „“tired of being what you want me to be”. Eine Botschaft, mit der sich viele Menschen identifizieren konnten.

 

01. In The End

Ursprünglich wurde der 2001 auf „Hybrid Theory“ veröffentlichte Song von Chester Bennington als Gedicht verfasst und ist dann später zu einem Musikstück geworden. Der Song gilt als Linkin Parks zweiterfolgreichste Nummer. Nach dem Tode Benningtons entdeckten viele Fans den Song wieder und machten ihn sozusagen zum Trauer-Soundtrack. Die Botschaft hier: Manchmal liegt es eben nicht in deiner Macht, etwas Zerbrochenes zu reparieren – egal wie sehr du es versuchst.

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