The Great Wall (3D)

Great Wall (foto: verleih)

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5 Universal

5

Wenn Hollywood und China gemeinsame Sache machen: „The Great Wall (3D)“, mit einem Budget von mehr 130 Millionen Dollar der teuerste chinesische Film aller Zeiten, liegt jetzt fürs Heimkino vor.

Mauern, Mauern, überall Mauern. Sie sind in jüngster Zeit ja in aller Munde. Vor allem, seit US-Präsident Donald Trump eine solche zwischen Mexiko und den USA errichten lassen will. Auf kulturellem Sektor sorgte die Chinesische Mauer für Schlagzeilen. Regisseur Zhang Yimou rückte das sagenumwobene Bauwerk in den Fokus seines gleichnamigen Films.

Der Streifen kommt weniger als Historien- denn als Fantasy-Film daher. Yimou schildert nämlich nicht den Kampf des Reichs der Mitte gegen wilde Mongolen-Horden, sondern gegen sogenannte Taotie. Echsen-ähnliche Monster, die direkt aus der Hölle zu kommen scheinen, extrem gefährlich und ein bisschen an die Aliens aus „Independence Day“ erinnernd.

Den Chinesen im Kampf gegen die Bestien zur Hand geht William, gespielt von Oscar-Preisträger Matt Damon. Ein Bogenschütze. Ein bisschen Liebesgeschichte ist dann am Ende auch mit dabei, verguckt sich der Gute doch in die schöne Mauerkommandantin Lin Mei. Die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Hollywood und China wird damit auch personalisiert.

Es ist wahrlich nicht einfach, einen Film für zwei komplett unterschiedliche Märkte zu drehen. Die Story ist jetzt auch nicht wahnsinnig einfallsreich, erinnert sie doch an diverse filmische Zombie-Apokalypsen der jüngeren Jahre, dafür aber ist sie stilistisch äußerst ansprechend in Szene gesetzt. Und am Ende ist die innewohnende Botschaft des Films, die Handreichung zwischen den Kulturen, vielleicht das Highlight des Ganzen.

Fazit: Es ist der Gedanke, der zählt.

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