The Greasy Strangler

Greasy Strangler (foto: label)

Our Rating

4 Tiberius Film

4

Ein Film, den eigentlich niemand sehen wollte: Selten hat ein Label so gut auf einen Film gepasst wie dieses auf „The Greasy Strangler“. Groteske Morde, ein erhöhter Anteil an Fäkal-Humor und jede Menge Ekel-Potenzial zeichnen den Streifen aus. Und doch hat die Horrorkomödie, die nun fürs Heimkino vorliegt, sich eine Gefolgschaft erspielt, die ihn jetzt schon „Kult“ nennt. 

Silberfuchs Big Ronnie (Michael St. Michaels) und sein übergewichtiger Sohn Big Brayden (Sky Elobar) veranstalten abgedrehte Disco-Touristen-Touren durch Los Angeles. So richtig gut war das Vater-Sohn-Verhältnis noch nie. Das bessert sich auch nicht, als Janet (Elizabeth De Razzo) sie bei einer ihrer Touren begleitet. Es entbrennt ein heißer Kampf zwischen den beiden: Wer kann die Gunst der jungen Frau für sich gewinnen? Zu alledem treibt sich nachts auch noch ein Killer durch Los Angeles‘ Straßen. „The Greasy Strangler“ wird dieser fettige Würger genannt. Sein unverwechselbares Markenzeichen ist, sich mit ranzigem Bratfett einzureiben und seine Opfer zu ermorden …

Nein, leicht macht es einem „The Greasy Strangler“ nicht. Der Jim-Hosking-Streifen – übrigens von Elijah Wood produziert – wird für den Zuschauer zur Belastungsprobe. Die Darsteller sind maximal mittelmäßig, die Dialoge drehen sich vornehmlich ums Ficken, der Humor der Wahl ist der Fäkalscherz und der Ekel ein Stilmittel. Die Morde kommen im Cartoon-Stil daher. Kurzum: Der Film ist wild, geschmacklos und extrem trashig – und will das auch sein. Muss man mögen.

Fazit: Für Genre-Fans sicher eine runde Sache, alle anderen sollten hier eher nicht einschalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.