The Doors – The Singles

The Doors - The Singles (foto: warner music)

Our Rating

10 Warner Music

10

Keine Frage: 2017 ist bisher ein Jahr für The-Doors-Fans. Mit „The Singles“ erscheint nun das nächste Goodie für die Anhänger der legendären Rock-Band.

Der gemeine The-Doors-Fan hatte in den zurückliegenden neun Monaten schon mehrfach Grund zur Freude. Nicht nur, dass der 4. Januar in Los Angeles offiziell zum „Day Of The Doors“ erklärt wurde und im März das Debüt-Album in einer schmucken Deluxe-Edition neu aufgelegt wurde, nein, heute kommt mit „The Singles“ auch noch eine schnieke Compilation um die Ecke.

Die Song-Sammlung vereint alle in den Vereinigten Staaten erschienenen Singles – vollständig mit A- und B-Seiten. Laut Label – wir wollen es glauben – sei es das erste Mal, dass es eine solch vollständige Singles-Zusammenstellung der Doors gibt. Wer sich wundert: Der Über-Song „The End“ ist nicht auf der Compilation zu finden, da er damals nicht als Single veröffentlicht wurde. Mit einem herkömmlichen Best-Of ist die vorliegende Platte daher nicht gleichzusetzen.

Für Einsteiger ist „The Singles“ sicher trotzdem eine super Sache. Hier hat der Doors-Neuling fast alles, was er braucht. Klassiker wie „People Are People“ oder „Riders On The Storm“ natürlich. Und ein paar Raritäten. Die machen das Ganze auch für den Hardcore-Fan beziehungsweise Komplettisten interessant. Immerhin erscheinen hier einige Nummern das erste Mal überhaupt auf CD. Auch die in Mono gehaltenen Radioversionen von Hits wie „Hello, I Love You“ und „Touch Me“ waren seit ihrer Bemusterung an die Radiostationen nicht mehr erhältlich.

Fun fact: „The Singles“ enthält auch Lieder, die erst nach Morrisons Tod im Jahr 1971 auf den Markt gebracht wurden. Darunter finden sich Tracks, die die überlebenden Mitglieder der Doors aufnahmen (etwa „Tightrope Ride“) sowie Live-Aufnahmen aus posthumen Veröffentlichungen mit Morrison („Roadhouse Blues“ und „Gloria“).

Anzeige

Fazit: The Doors machen sich immer gut im Plattenschrank.

Anspieltipps: Break On Through (To The Other Side), Light My Fire, People Are Strange, Riders On The Storm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.