The Autopsy of Jane Doe

The Autopsy of Jane Doe (foto: universum)

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8

Albtraum in der Pathologie: Die britisch-amerikanische Co-Produktion „The Autopsy of Jane Doe“, die fast wie ein Forensik-Krimi beginnt und sich dann aber als klassischer Horror-Streifen entpuppt, liegt nun auf DVD und Blu-Ray vor.

Der verwitwete Pathologe Tommy (Brian Cox) und sein Sohn Austin (Emile Hirsch) stecken bis zum Hals in Arbeit. Und dann müssen die beiden auch noch eine unerwartete Nachtschicht einlegen, als der Sheriff (Michael McElhatton) ihnen spät am Tage noch eine junge Frau in die Leichenhalle rollt, die auf geheimnisvolle Weise ums Leben gekommen ist – und deren Todesursache unbedingt bis zum Morgengrauen geklärt werden muss. Ehrensache, dass sich die beiden direkt an die Arbeit machen. Und der Sheriff hat nicht zuviel versprochen: Jane Doe (Olwen Catherine Kelly), wie man nicht identifizierte weibliche Personen nennt, gibt den beiden Pathologen Rätsel auf. Denn: Äußerlich weist die Leiche keinerlei Verletzungen auf, doch in ihrem Inneren wartet ein grausiger Fund nach dem anderen auf die Ärzte. Dann geschehen plötzlich auch noch unheimliche Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Tommy und Austin feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als sie angenommen hatten.

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Keine Frage: „The Autopsy of Jane Doe“ gehört zu den besseren Horror-Filmen der jüngeren Vergangenheit und hat in der Tat das Zeug dazu, unter Kennern zu einem Klassiker zu werden. Konstruiert ist das Ganze über weite Strecken wie ein klaustrophobisches Kammerspiel, in dem die beiden Hauptdarsteller glänzen. Regisseur André Øvredal hat hier einen atmosphärisch dichten, effektiven Horrorfilm geschaffen, der die Spannung bis zum Schluss halten kann, zum Großteil ohne billigen Jumpscare auskommt und sich nur Kritik am etwas zurückhaltenden Ende gefallen lassen muss. Und hey, selbst der Altmeister des Horrors war offenbar von dem Film begeistert.

Fazit: Sehenswert.

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