Sumie – Lost in Light

Sumie - Lost in Light (foto: pias)

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7 Bella Union / PIAS

7

Sie hat ihre Fans ein bisschen warten lassen: Vier Jahre hat sich die schwedische Singer-Songwriterin mit japanischen Wurzeln Zeit genommen, die Songs für das nun vorliegende neue Studioalbum „Lost in Light“ aufzunehmen. Jetzt ist es endlich via Bella Union erscheinen. Darauf zu hören: Folk, der zum Träumen einlädt.

Das Rampenlicht, so heißt es im Waschzettel zum Album, habe der eher introvertierten Sandra Sumie Nagano, die nebenbei auch die Schwester von Little Dragons Yukimi ist, erst einmal zu schaffen gemacht. Mit der neuen Rolle, in die sie als Künstlerin nach der Veröffentlichung ihres umjubelten Debütalbums plötzlich schlüpfen musste, musste sie sich erst einmal reinfuchsen.

Ihre Fans können aber jetzt aufatmen: Sumie setzt ihre musikalische Reise fort. Gemeinsam mit dem Produzenten Filip Leyman nahm sie neun neue, durchweg melancholische Songs in Göteborg auf. Allesamt unheimlich gefühlvoll, aber einigermaßen simpel gehalten (nicht ganz so reduziert jedoch wie die Tracks auf dem Erstling). Besonders gut gefallen hier der Opener „Fortune“, „Night Rain“ mit seiner Western-Trompete und die Dream-Pop-Nummer „Divine Wind“.

Die zurückgenommene Instrumentierung schafft Raum für Sumies glasklare Stimme, was dem Ganzen eine sehr atmosphärische Note verleiht. In sich eine kompakte Geschichte, der – wenn man etwas kritisieren möchte – vielleicht etwas die Abwechslung abgeht. Dennoch kann man sich in dem Album verlieren, wenn man sich darauf einlässt.

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Fazit: Der perfekte Soundtrack für den Winter.

Anspieltipps: Fortune, Night Rain, Divine Wind

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