Scream Week (Sneekweek)

Scream Week (foto: wvg medien)

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Für sein Spielfilmdebüt „Scream Week“ (im Original: „Sneekweek“) hat sich der niederländische TV-Regisseur Martijn Heijnes stark an Horror-Klassikern wie „Scream“ oder „I Know What You Did Last Summer“ orientiert. An die großen Vorbilder reicht dieses Machwerk dann aber doch nicht ran. 

Was für die Amerikaner ihr „Spring Break“, ist für die Niederländer ihre „Sneekweek“: eine feucht-fröhliche, exzessive Sause. Hier allerdings verbunden mit einer Segelregatta auf dem Sneeker Meer in Friesland. Auch Merel (Carolien Spoor) und ihre Clique werden von der Riesenparty angezogen. Doch auf sie wartet an der niederländischen Küste nicht nur jede Menge Fun – sondern ein Killer. Und der hat es nicht ohne Grund auf die Gruppe abgesehen. Die hütet nämlich ein dunkles Geheimnis: Zwei Jahre zuvor kam ein Verbindungskandidat bei einem Aufnahmeritual ums Leben und die Clique hat ihre Schuld am Tod des jungen Mannes vertuscht. Nun ist die Woche der Abrechnung gekommen …

Keine Frage: „Scream“ und „I Know What You Did Last Summer“ sind Klassiker. Aber mit der Welle an Teenie-Slasher-Filmen, die diese beiden Schinken losgetreten haben, hätte man es doch dann auch belassen können. Das Thema ist mittlerweile maximal ausgelutscht. Zumal, wenn es so ungelenk angegangen wird wie in „Scream Week“: Der Killer wird oft als schwacher Larry dargestellt, der nur mit viel Müh und Not im Kampf mit den Teenies nicht selbst zugrunde geht. Die Teenies sind zum großen Teil maximal unsympathisch, eine emotionale Bindung zu ihnen baut der Zuschauer nicht auf. Dazu ist die Handlung ausgesprochen dünn. Schade, dass sich Heijnes so sehr an den amerikanischen Vorbildern abarbeitet statt uns eine niederländische Horror-Vision zu schenken.

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Fazit: Ermüdend.

 

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