Scott Weiland ist tot

Scott Weiland (foto: wikimedia/michael dornbierer)

Trauer um Scott Weiland: Der vor allem durch seine Ex-Band Stone Temple Pilots bekannte Sänger ist im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Dem Vernehmen nach wurde er am Donnerstagabend tot in seinem Tourbus gefunden.

Die Internetportale TMZ und Mashable hatten den Tod des Ex-Frontmanns der Stone Temple Pilots und von Velvet Revolver zuerst vermeldet, mittlerweile hat es das Management Weilands auf der Facebook-Seite des Musikers bestätigt. Weiland war mit seiner Band Scott Weiland & The Wildabouts im US-Bundesstaat Minnesota auf Tour gewesen, hieß es.

Einen Namen machte sich Weiland vor allem durch seine Zeit bei den Stone Temple Pilots. Ende der 80er Jahre in San Diego gegründet, schwamm die Kapelle erfolgreich auf der Grunge-Welle mit. 1994 erhielt die Band für ihren Hit „Plush“ einen Grammy („Beste Hardrock-Performance“). Die ersten beiden Alben „Core“ und „Purple“ wurden Mega-Seller und mit mehrfach Platin ausgezeichnet.

Nach dem Ende der Pilots 2002 schloss sich Weiland Velvet Revolver an, einer Band, die vor allem aus früheren Mitgliedern von Guns N‘ Roses bestand. Zwischenzeitlich war er auch als Solo-Musiker unterwegs. Velvet Revolver trennte sich aber sechs Jahre später von Scott Weiland, weil dieser auf der Bühne ein „zunehmend unberechenbares Verhalten“ an den Tag legte. Ein Comeback mit den Stone Temple Pilots ging 2013 ebenfalls schief.

Mit den Wildabouts veröffentlichte Weiland in diesem Jahr das Album „Blaster“. Nur einen Tag vor der Veröffentlichung verstarb am 30. März Gitarrist Jeremy Brown aus noch ungeklärten Umständen im Alter von 34 Jahren.

Manager Tom Vitorino bestätigte CNN Weilands Tod, ohne aber Details zu offenbaren. Die Todesursache war zunächst unbekannt. Weiland hatte mehrmals mit Drogengeschichten für Schlagzeilen gesorgt und saß wegen Drogenbesitzes sowie wegen Trunkenheit am Steuer bereits im Gefängnis.