Power Rangers

Power Rangers (foto: studiocanal)

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5 Studiocanal

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In den neunziger Jahren waren die Power Rangers Kult. Die Zeichentrickserie hat 2017 ein Real-Film-Reboot bekommen. „Power Rangers“ liegt jetzt fürs Heimkino vor.

Eigentlich haben die fünf Teenager Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G) und Zack (Ludi Lin) nichts weiter gemeinsam, als auf dieselbe High School im Städtchen Angel Grove zu gehen. Als Jason und Billy durch Zufall auf etwas stoßen, das sie für uralte Fossilien halten, erwecken sie eine außerirdische Macht zum Leben, die die Menschheit dummerweise komplett auslöschen will. Die Ereignisse überschlagen sich und schweißen die fünf Teenager zusammen, als sie plötzlich auf unerklärliche Weise Superkräfte besitzen. Dass ihre neu erworbenen Skills nicht nur ein Spiel sind, stellt sich schnell heraus, als ihnen Zordon (Bryan Cranston), der einstige Red Ranger, als Hologramm erscheint. Von ihm erfahren sie, dass die Außerirdische Rita Repulsa (Elizabeth Banks) mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant. Um die Welt retten zu können, muss das Quinett nun innerhalb weniger Tage lernen, was normalerweise Jahre dauert: echte Power Rangers zu werden.

So richtig totzukriegen waren die Power Rangers ja irgendwie nie. Man erinnere sich an die verrückten YouTube Rangers. Und trotzdem meinten einige findige Filmemacher offensichtlich, dem Franchise neues Leben einhauchen zu müssen. Regisseur Dean Israelite („Project Almanac“) sollte die Marke einem neuen Publikum näherbringen und bekam dafür rund 105 Millionen US-Dollar, die er zum Teil in Hollywood-Größen wie Bryan Cranston und Emmy-Gewinnerin Elizabeth Banks investierte. Gut auch, dass er sich die Zeit nimmt, die Background-Story zu erzählen. So fällt es dem Zuschauer fast schon überraschend leicht, eine Bindung zu den Protagonisten aufzubauen. Sobald die Kostüme aber an sind, wird es doch recht trashig. Das ist vor allem deswegen doof, weil es der Film gar nicht sein will und sich viel zu ernst nimmt. Nach gutem Beginn wird schnell klar: Letztlich ist der Streifen vor allem für Fans interessant.

Fazit: Für Fans und Nostalgiker.

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