Post Malone: „rockstar“ bricht Rekorde

Post Malone (foto: universal music)

Läuft bei Post Malone: Sein Song „rockstar“ feat. 21 Savage ging in dieser Woche durch die Decke. Mit gleich 65 Millionen Streams setzte sich der US-Amerikaner in 21 Ländern – neben Deutschland auch in USA, UK, Kanada, Australien, Österreich, Schweiz, Holland, Schweden und Dänemark  –  an die Spitze der Spotify-Charts. Auch bei Apple Music sprengte der von Tank God und Louis Bell produzierte Song mitweltweit über 25 Mio. Streams binnen einer Woche die bisherige globale Rekordmarke. Zudem stieg „rockstar“ in 27 Ländern auf Platz eins bei iTunes ein und brach auch in Kanada die bisherige Bestmarke für die meisten Streamsin der ersten Woche.

Parallel dazu hält sich sein im Dezember veröffentlichtes Debütalbum „Stoney“ seit inzwischen über 40 Wochen in den Top-10 der meistgestreamten Alben in den Staaten. Auch in die offiziellen US-Top-10 kehrte das Platinalbum, angeschoben von „rockstar“, in dieser Woche zurück. Mit über drei Milliarden Streams hatte „Stoney“ Post Malone zuvor schon den Titel „Most Streamed New Artist“ beschert. Er selbst wurde dadurch vom Hip-Hop-Phänomen endgültig zur Pop-Sensation.

Ein Grund für den massiven Erfolg seiner „rockstar“-Single sind die Lyrics, in denen der MC aus Dallas Parallelen zu den größten Rock-Ikonen der letzten Jahrzehnte zieht – genauer gesagt: zu den Partynächten, die das Rockstarleben mit sich bringt. Die Anspielungen auf Jim Morrison, AC/DC & Co. sind dermaßen gut verpackt, dass sich „rockstar“ auch bei Genius aktuell ganz oben auf der Liste der meistgesuchten Songs befindet.

Weil er in seinem Sound (er sagt dazu: „Sauce“) alles von Hip-Hop bis R&B, von Pop bis Alternative und Country verschnürt, wurde er von Highsnobiety schon mal als derjenige Mann im Hip-Hop-Kosmos bezeichnet, der am ehesten mit Bob Dylan zu vergleichen sei. Aufgewachsen mit Metallica, Johnny Cash, UGK und The Notorious B.I.G., bekam Post Malone seine erste Gitarre mit 11. Fünf Jahre später stellte er sein erstes Mixtape ins Netz, packte mit 18 kurzerhand seine Siebensachen und ging ohne festen Plan nach Los Angeles, wo er seither seine Zelte aufgeschlagen hat.

Schon vor dem massiven Erfolg seines Debütalbums „Stoney“ landete der Rapper, Sänger, Produzent und Gitarrist, der immer wieder auch durch seine krassen Frisuren und mit seinem ganzen Look für Furore sorgt, mit „White Iverson“ einen Vierfach-Platinhit, um mit „Congratulations“ feat. Quavo sogar 5x US-Platin abzuräumen.

Sein zweiter Longplayer soll noch im Jahr 2017 kommen. Auch der Titel des neuen Longplayers ist Programm: „Beerbongs & Bentleys“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.