Plötzlich Papa

Plötzlich Papa (foto: verleih)

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7 Universum

7

„Ziemlich beste Freunde“-Star Omar Sy muss sich in der französischen Wohlfühl-Komödie „Plötzlich Papa“ von jetzt auf gleich als Vater beweisen. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Samuel (Omar Sy) lebt in Südfrankreich und genießt sein Single-Leben. Sonne, Strand und Spaß – bloß keine Verpflichtungen! Eines Tages taucht seine Ex Kristin (Clémence Poésy) bei ihm auf, mit einer Überraschung im Arm: Gloria, seine Tochter, von deren Existenz er bislang nichts wusste. Ehe Samuel sich versieht, ist Kristin auch schon wieder weg und hat Gloria bei ihm zurückgelassen. Panisch reist Samuel Kristin nach London hinterher, um sie zu suchen – ohne Erfolg. Acht Jahre später: Samuel und Gloria (Gloria Colston) leben in London und sind längst unzertrennlich. Dank seiner Tochter ist Samuel erwachsen geworden und macht als Stuntman Karriere. Doch da taucht Kristin erneut auf und fordert ihr Kind zurück …

Keine Frage: Omar Sy ist seit seiner Rolle als Krankenpfleger in „Ziemlich beste Freunde“ einer der Vorzeige-Stars des französischen Kinos. Auch hier hat der Gute wieder ein richtig gutes Händchen bewiesen. „Plötzlich Papa“ ist zunächst eine typische, recht klamaukige Wohlfühl-Komödie, die aber nach ein paar überraschenden Wendungen sehr nachdenklich wird. Regisseur und Autor Hugo Gélin lässt seinem Star in diesem Film viel Raum, den dieser auch dankbar zu nutzen versteht. Die große Entdeckung ist hier aber die 12-jährige Franko-Kanadierin Gloria Colston, die bereits als Rapperin und DJane auf sich aufmerksam machte.

Fazit: Sehenswert.

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