My Soundtrack: Sophie Auster

Sophie Auster (foto: adrian mesko)

„Bad Manners“ heißt die neue Single von Sophie Auster. Ein Vorbote zu ihrem Album „Dogs and Men“, das im August erscheinen wird. Uns gegenüber hat die Dame aber überhaupt keine schlechten Manieren gezeigt – und sich für unsere „My Soundtrack“-Reihe zur Verfügung gestellt.

 

1) Tom Waits – Take it with me

My parents and I would listen to this song when I was growing up. My Dad is an avid Waits fan and he turned the whole family into huge appreciators of his music. Waits has three modes of writing: simple and sentimental, raucous cabaret, and bluesy. This song in particular is culled from his sentimental side and I always cry when I listen to it. His music has definitely influenced my own writing and eclectic style.

Meine Eltern und ich hörten den Song, als ich aufwuchs. Mein Dad ist ein großer Waits-Fan und er machte die ganze Familie zu Bewunderern seiner Musik. Waits hat drei Schreibstile: einfach und sentimental, rohes Kabarett und bluesig. Diesen Titel hat der sentimentale Waits verfasst und ich weine immer, wenn ich ihn höre. Seine Musik hat mein eigenes Schreiben und meinen eklektischen Stil auf jeden Fall beeinflusst.

 

2) The Beatles – A Day in the Life

I became a Beatles fan when I was seven. I thought it was the single greatest discovery of my life. I remember going up to people and asking them if they had heard of The Beatles (yes, everyone had heard of them). I bought everything, starting with the early albums, and then graduating to their later work. The drastic change in this song was incredibly inspiring to me. I later found out that John Lennon and Paul McCartney had written two separate songs that they joined together. The chaos in the middle of the song is thrilling. I was completely bold over by the emotional rollercoaster the song took me on as a young kid. I thought this is absolutely great.

Ich wurde zum Beatles-Fan, als ich sieben Jahre alt war. Ich hielt das für die größte Entdeckung meines Lebens. Ich ging auf Leute zu und fragte, ob sie schon von den Beatles gehört hatten (ja, das hatten sie alle). Ich kaufte alles, begann mit den frühen Alben und entwickelte mich dann weiter in Richtung ihrer späten Arbeit. Der drastische Wechsel in diesem Song hat mich unglaublich inspiriert. Ich fand später heraus, dass John Lennon und Paul McCartney zwei unterschiedliche Songs geschrieben und diese dann zu einem verschmolzen hatten. Das Chaos in der Mitte des Songs ist faszinierend. Ich war komplett hin und weg, wie mich dieser Song auf eine emotionale Achterbahnfahrt als Kind mitnahm. Ich dachte, das sei absolut großartig.

 

3) Roberta Flack – The First Time I Saw Your Face

I think my Mom gave me a stack of female singer/songwriters when I was about ten or eleven and Roberta Flack was one of them. I sang this song constantly. I thought it was incredibly moving and I love Flack’s voice. It’s so rich and smooth. I remember hoping I’d have a voice like her one day.

Ich glaube, es war meine Mutter, die mir ein Stapel Platten von weiblichen Singer-Songwritern gab, als ich etwa zehn oder elf Jahre alt war. Roberta Flack war mit dabei. Ich habe diesen Song ständig gesungen. Er war unheimlich bewegend und ich liebe Flacks Stimme. So reich, so sanft. Ich erinnere mich, dass ich hoffte, eines Tages eine Stimme wie sie zu besitzen.

 

4) Fiona Apple – Get Gone

Like most early adolescents I went through a withdrawn period around twelve or thirteen and discovered Fiona Apple. I loved her and, I admit, I still do. The angst of this song in particular really spoke to my feelings of being misunderstood at that age.

Wie viele Heranwachsende ging ich durch eine zurückgezogene Phase, als ich etwa zwölf oder 13 Jahre alt war – und in dieser Zeit entdeckte ich Fiona Apple. Ich liebte sie, und ich gebe zu, ich liebe sie noch heute. Diese unterschwellige Angst in diesem Song hat in diesem Alter wirklich mein Gefühl angesprochen, missverstanden zu sein.

 

5) The Kinks – Milk Cow Blues

I love The Kinks! This song is so sexy and dirty. I can’t help but get up and dance when I hear it. I love Ray Davies’ voice. It’s so growly and rough- something I don’t really have in my voice. There are so many different types of voices that inspire me. I’d love to take rock and roll screaming 101!

Ich liebe The Kinks! Dieser Song ist so sexy und schmutzig. Ich muss einfach dazu tanzen, wenn ich ihn höre. Ich liebe Ray Davies‘ Stimme. So knurrend und roh – etwas, das ich leider nicht in meiner Stimme habe. Es gibt so viele verschiedene Stimmtypen, die mich inspirieren. Ich würde gern mal den Kurs „Rockschreie 1o1“ belegen.