My Soundtrack: Soft Ride

Soft Ride (foto: linn frøkedal)

Blues, Indie Rock, Lo-Fi Pop und Psychedelica – das sind die Zutaten, die die Norweger von Soft Ride für ihre eigene, ganz besondere Sound-Mixtur verwenden. Das gemeinsame Projekt von Bloody-Beach-Frontmann Arne Hakôn Tjelle und Øystein Braut (Electric Eyes) hat in diesem Sommer sein Debütalbum „Burgundy“ veröffentlicht. Nun stand uns die Combo für unsere „My Soundtrack“-Reihe Rede und Antwort.

 

The Beatles – Strawberry Fields Forever

This was one of the first songs I ever heard. I was about 5 years old, when I got to borrow some old cassettes of my dad. I thnik it was the Beatles, ABBA and CCR. Pretty decent. I ended up listening to the Beatles casette all the time, I’m not sure, but I think it was the Blue Album. «Strawberry Fields Forever» was on it, and it just really caught my attention. So melodic, but also strange, and lot’s of fun noises, that’s cool when you’re a kid. So the song has just stuck with me all my life. It’s a pretty god damn good tune. I guess I could put several other Beatles songs in here, like «Something» or «A Day in the Life», but SFF gets the top spot today.

Das war einer der ersten Songs, die ich je hörte. Ich war wohl fünf Jahre alt und lieh mir ein paar alte Kassetten von meinem Vater. Ich glaube, es waren die Beatles, ABBA und CCR. Ganz fein. Am Ende blieb ich bei der Beatles-Kassette hängen, es war wohl das „Blue Album“. „Strawberry Fields Forever“ war auf jeden Fall drauf und erregte meine Aufmerksamkeit. So melodisch, so schräg, so voller Geräusche – als Kind fand ich das echt cool. Der Song blieb mir fürs Leben. Er ist auch einfach verdammt gut. Ich glaube, ich könnte viele Beatles-Songs in diese Liste packen, etwa „Something“ oder „A Day in the Life“, aber „SFF“ bekommt heute den Ehrenplatz.

 

The Doors – L.A. Woman

The Doors got my attention a little later in life. I was around 17-18 and had just discovered beer, girls and psychedelic rock. What a time to be alive! How can you not dig this song, it just oozes of Morrison’s coolness. Put on this song, just go for a ride. Either in car or into yourself, it’s just a classic, man.

Zu den Doors bin ich erst spät im Leben gekommen. Ich war wohl 17 oder 18 und hatte gerade Bier, Mädchen und Psychedelic Rock entdeckt. Was für eine fantastische Zeit! Den Song muss man einfach mögen, Morrisons Coolness schwappt hier aus jeder Pore. Hör diesen Song und lass dich davon mitnehmen. Ein echter Klassiker.

 

The Strokes – Hard to Explain

Probably my teenage anthem. I remember in the late 1990’s, listening to the radio and it was full of this weird music. After Britpop, it was almost like guitar bands were not cool anymore. You’d have «Macarena», «The Ketchup Song» and E-Type destroying the radio. Then, a friend that subsrcibed to NME (he was of course the coolest in the class), told me about this american band that was gonna re-invent rock ’n‘ roll. It was The Strokes and from the first moment I was sold. It was after I’d heard The Strokes I started playing guitar and writing songs. It sounded so easy. «Alright, I can also do this», I thought. To this day I really believe that The Strokes‘ «Is this It» did more for guitar rock than any other album in the 2000’s. It made rock n‘ roll cool again.

Wahrscheinlich die Hymne meiner Teenager-Zeit. In den frühen neunziger Jahren war das Radio voll von solch schräger Musik. Nach dem Britpop war es dann plötzlich so, als wären Gitarren-Bands nicht mehr cool. Man hatte „Macarena“, „The Ketchup Song“ und E-Type, die das Radio zerstörten. Dann abonnierte ein Kumpel den „NME“ (er war natürlich der Coolste der Klasse), erzählte mir von dieser coolen amerikanischen Band und wie sie gerade den Rock ’n‘ Roll neu erfand. Es waren die Strokes und gleich vom ersten Moment an war ich angefixt. Sie brachten mich auch zum Gitarre spielen und Songwriting. Es klang alles so einfach. „Alles klar, das kann ich auch“, dachte ich mir damals. Bis heute glaube ich, dass The Strokes‘ „Is this it“ mehr für den Gitarren-Rock als jedes andere Album in den 2000ern getan hat. Es machte den Rock ’n‘ Roll wieder cool.

 

The Brian Jonestown Massacre – Servo

Such an underrated band. This song is from their album «Give it back!» and if you haven’t checked it out, you should. The main riff in the song is so good, and it just drags you on for the ride. I remember sitting really hungover in a flat with some of the guys in Electric Eye, watching the documentary about the band. It’s called «DIG». It was pretty awesome.

Solch eine unterschätzte Band! Dieser Song stammt aus dem Album „Give it back!“ and wenn du es noch nicht gehört hast, solltest du das nachholen. Das Hauptriff in diesem Song ist so gut, und es zieht einen einfach mit. Ich erinnere mich noch, wie ich mit einem Megakater und ein paar Kumpels in irgend einer Bude eine Doku über diese Band sah. Sie hieß „DIG“ und war echt toll.

 

Serge Gainsbourg – Melody (Gainsbourg)

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