My Soundtrack: Roosevelt

Roosevelt (foto: brian vu)

Der „Guardian“ schrieb mal, Marius Lauber aka Roosevelt wäre „the finest ever artist named after a president of the USA“. Klar, das mit großer Vorfreude sein Debütalbum erwartet wurde. Es hat ein paar Jahre gedauert, jetzt ist es endlich erschienen. Und das Warten hat sich gelohnt.  Der selbstbetitelte Erstling bietet Club-Pop at its best. Logisch, dass wir die Fühler nach dem Wahl-Kölner, der ursprünglich aus Viersen kommt, ausstreckten – und ihn fragten, ob er denn nicht Lust hätte, bei unserer „My Soundtrack“-Reihe mitzumachen. Hatte er. Und hier sind die Antworten.

 

1) David Bowie – Life On Mars

Mein liebster Bowie Song – Ein Künstler der mich schon ewig inspiriert, insbesondere seine Fähigkeit, sich bei jedem Album neu zu erfinden.

 

2) John Martyn – Small Hours

Ein magisches Stück Musik. Hier klingt John Martyn fast wie Arthur Russell – sein Gesang klingt sehr intuitiv und fast so, als würde er improvisieren. Diese sehr impulsive Herangehensweise an den Gesang ist etwas, das ich auch in meinen Stücken versuche hereinzubringen.

 

3) Robyn – Dancing On My Own

Für mich die Blaupause für moderne Pop-Musik. Das ganze Album „Body Talk“ ist wahnsinnig geschmackvoll produzierter Radio-Pop.

 

4) Talking Heads – Once In A Lifetime

Bester Talking-Heads-Song, für mich eine sehr „totale“ Stimmung, weil sie so viel beinhaltet: Euphorie, Ekstase, Melancholie, Demut, Weltschmerz…

 

5) Brian Eno – The Big Ship

Habe ich viel bei der Produktion des Albums gehört – Die Reduziertheit hat mich oft nach langen Nächten wieder runtergebracht.. Das Album strahlt etwas sehr Harmonisches aus.

THE BIG SHIP from carlton bright on Vimeo.

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