My Soundtrack: Lynn Gunn (PVRIS)

PVRIS (foto: band)

Wenn es um die Richtung ihrer Musik geht, dann vertritt das Bostoner Trio PRVIS eine klare Haltung: „Mir ist klar geworden, dass wir nur das machen sollten, was wir wollen, und uns nicht darum kümmern sollten, ob wir in die Szene reinpassen könnten“, sagt Frontfrau Lynn Gunn. „Unsere Vision war zu tun, wozu auch immer wir Lust hatten. Es ging darum zu machen, was wir im Moment machen wollten.“ Eine konsequente Haltung, die sich rechnet: Im Juni 2015 gewannen die Band den Kerrang Awards als Beste Internationale Newcomer, im Juli  wurden sie von Alternative Press zur Breakthrough Band des Jahres gewählt. Derzeit touren die US-Rocker mit Bring Me The Horizon. Gunn fand trotzdem die Zeit, für unsere „My Soundtrack“-Reihe die fünf Songs auszuwählen, die in ihrem Leben eine zentrale Rolle spiel(t)en.

 

Moving Mountains – Once Rendering
„Waves“ by Moving Mountains was one of my favorite records when I was in high school. This is my favorite song off of it. I remember laying in bed trying to fall asleep the first time I played through this record. When this song came on, I went to the most amazing place in my mind.

Als ich noch zur High School ging, war „Waves“ von Moving Mountains eine meiner liebsten Platten. Dieser hier ist mein liebster Song darauf. Ich erinnere mich, wie ich im Bett lag und versuchte, einzuschlafen, während ich diese Platte hörte. Als dieser Song kam, trug er mich an einen wunderbaren Ort.

 

Closure in Moscow – Sweetheart
I used to jam this record, ‚First Temple‘, every time I would go for a drive when I first learned. This was my favorite song off the record and I used to cover it acoustically at open mic nights and campfires. It’s a funky jam!

Ich habe diese Aufnahme, „First Temple“, oft gespielt, immer wenn ich mit dem Auto unterwegs war, als ich noch lernte. Das war mein liebster Song auf der Platte und ich habe ihn mehrfach bei Open Mic Nights und Lagerfeuern akustisch gecovert. Ein funky jam.

 

Jamie Woon – Night Air
„Mirrorwriting“ was a huge record for me in the fall a few years ago. I used to drive around at night and jam this record while doing so. This is the first track of the record and my favorite off of it. Go try give it a listen on a nice fall night!

„Mirrorwriting“ war eine Riesenplatte für mich, damals, in einem Herbst vor ein paar Jahren. Ich fuhr herum und spielte dabei die Scheibe. Das ist der erste Track und mein liebster darauf. Hört euch das mal in einer schönen Herbstnacht an!

 

Florence + The Machine – Cosmic Love
This is my all time favorite song. I heard it for the first time when I was a sophomore in high school. My friend burned me ‘Lungs’ and I immediately fell in love with the record and this song in particular. This song takes me to the most surreal place in my head and it is so incredible both sonically and lyrically. I play it at least once a day and it never fails to make me tear up when I hear it.

Das ist mein liebster Song überhaupt. Ich hörte ihn das erste Mal, als ich noch Schüler auf der High School war. Mein Freund hatte mir „Lungs“ gebrannt und ich habe mich sofort in die Platte verliebt. Und vor allem in diesen Titel. Dieser Song lässt meine Gedanken an einen unfassbar surrealen Ort wandern, er ist einfach unglaublich. Sowohl textlich als auch klanglich. Ich höre ihn mindestens einmal täglich und er berührt mich jedes Mal wieder.

 

Death Cab for Cutie – Transatlantisicm
This song and this band in general reminds me of falling in love for the first time. It was a long distance relationship and „Transatlanticism“ was pretty much the soundtrack every time we would visit each other. If I ever wanna feel nostalgic and depress myself (why would anyone want to do that?), this is the song to do it.

Dieser Titel erinnert mich daran, wie ich mich das erste Mal verliebte. Es war eine Fernbeziehung und „Transatlanticism“ war mehr oder weniger der Soundtrack zu unseren Besuchen. Immer wenn ich mich mal nostalgisch und depressiv fühlen will (wer will das schon?), dann höre ich diesen Song.