My Soundtrack: Lola Marsh

Lola Marsh (foto: michael topyol/universal music)

Erster Gedanke: Lola-Marsh-Sängerin Yael Shoshana Cohen hat ein bisschen etwas von Penélope Cruz. Optisch zumindest. Stimmlich geht das dann schon eher in Richtung Lana Del Rey. Keine schlechte Kombi. Zusammen mit Gitarrist Gil Landau studierte sie in Tel Aviv Musik und gründete Lola Marsh, kurz darauf schrieben sie die ersten Songs. Irgendwann stießen dann Mati Gilad (Bass), Rami Osservaser (Gitarre, Piano) und Dekel Dvir (Schlagzeug) zur Band. Die ersten Konzerte folgten. Und schon bald wurde klar: Lola Marsh kombinieren eine tiefe, warme und nostalgische Stimme mit herzergreifenden Texten und wildwest-artigen Gitarrenmelodien. Good stuff. Die Single „Sirens“ gefiel uns 2015 beispielsweise schon ganz gut.  Die Debüt-EP „Your’re Mine“ erschien Ende Januar und bietet vier Tracks, unter ihnen die gleichnamige, ungestüme Single „You‘re Mine“. Klingt ein bisschen so, als würden sich Angus & Julia Stone Goldfrapps Repertoire aneignen. Good stuff. Uns standen Yael und Gil nun für eine My-Soundtrack-Folge zur Verfügung.

Derzeit sind Lola Marsh übrigens auch auf Deutschland-Tour:

19.05.16 Frankfurt, Zoom
20.05.16 Hamburg, Cardinal Sessions Festival, Molotow
21.05.16 Köln, Cardinal Sessions Festival, Gebäude 9
22.05.16 Leipzig, Täubchenthal
23.05.16 Berlin, Musik&Frieden

Sufjan Stevens – I should have known better
Both of us love Sufjan Stevens and Yaeli is addicted to his new album „Carrie & Lowell“. A day after she bought the vinyl in Paris, we got 2 tickets to his perfect concert. It was a day that we will never forget.

Wir lieben beide Sufjan Stevens und Yaeli ist süchtig nach seinem neuen Album „Carrie & Lowell“. Einen Tag, nachdem sie die Vinyl-Ausgabe in Paris erstanden hat, haben wir zwei Tickets für sein perfektes Konzert bekommen. Es war ein Tag, den wir nie vergessen werden.

 

Tame Impala – The less I know the better
We’ve seen Tame Impala twice. The first time was almost 2 years ago in Pohoda festival in Slovakia. We shared a stage (they performed a day before us), and luckily we got the chance to chat a bit in the artist village. They are really cool and nice people. The second time was a few weeks ago in Paris. Both times were absolutely amazing!

Wir haben Tame Impala bereits zweimal gesehen. Das erste Mal war vor rund zwei Jahren beim Pohoda Festival in der Slowakei. Wir haben uns eine Bühne geteilt (sie performten dort einen Tag vor uns) und konnten im Künstlerdorf etwas plaudern. Sie sind wirklich cool und nett. Das zweite Mal war vor ein paar Wochen in Paris. Beide Male waren wundervoll.

 

Chilly Gonzales – Gogol
Something about this track is so simple and intimate. It catches your ears right away. It almost feels like it was written for some tragic scene from an old Hollywood movie. His way of playing the piano is breath taking.

Irgendwas an diesem Track ist so einfach und intim. Man muss sofort hinhören. Hört sich ein bisschen so an, als wäre er für eine tragische Szene in einem Hollywood-Film geschrieben worden. Die Art und Weise, wie er Piano spielt, ist atemberaubend.

 

Nancy Sinatra and Lee Hazlewood – Summer wine
Classic, romantic & nostalgic, exactly like we like it. And Nancy is the queen.

Klassisch, romantisch und nostalgisch. Genau so wie wir es mögen. Und Nancy ist die Königin.

 

David Bowie – Life on Mars
I remember myself as a young boy, playing the guitar and trying to remember by heart all the million chords of this song. i was wondering how could this complicated song could be so catchy and such a hit! Bowie was a real genius.

Ich weiß noch, wie ich als kleiner Junge versuchte, die eine Million Akkorde dieses Songs zu lernen. Ich fragte mich, wie dieser komplizierte Titel so eingängig sein und ein Hit werden konnte. Bowie war ein Genie.