My Soundtrack: Japanese Breakfast

Japanese Breakfast (foto: phobymo)

So schnell kann es gehen: Eigentlich war Japanese Breakfast nur das Solo-Nebenprojekt von Michelle Zauner, die sich ja eigentlich mit ihrer Hauptband Little Big League gitarrenbasiertem Indie-Rock widmete. Zwei Bedroom-Pop-Kassetten später ist in diesem Jahr aber sogar das erste Studioalbum „Psychopomp“ erschienen, auf dem sich Zauner dem einen oder anderen Experiment hingibt. Mit uns sprach die Musikerin jetzt für unsere „My Soundtrack“-Reihe über die fünf Songs, die in ihrem Leben eine zentrale Rolle spielen.

 

The Carpenters – Rainy Days and Mondays
This was the song my husband and I danced to at our wedding. Lyrically it’s kind of an odd choice since it’s a fairly sad song, but it felt fitting for us. It felt like despite all the shit that life deals you it’s nice that you’re here with me.

Das war der Song, zu dem mein Mann und ich bei unserer Hochzeit tanzten. Textlich sicherlich eine seltsame Wahl, da das doch ein recht trauriger Song ist, aber er passte zu uns. Nach dem Motto: Trotz dem ganzen Scheiß, mit dem ich mich im Leben rumschlagen muss, ist es schön, dass du hier bei mir bist.

 

Wilco – She’s A Jar
I think this song has gotten me through every break up I’ve ever had. It’s so sonically and lyrically beautiful.

Der Song brachte mich durch jede Trennung, die ich je durchleben musste. So klangvoll und textlich schön.

 

Whitney Houston – I Want to Dance With Somebody
It’s never a truly great night if this song doesn’t wind up playing at some point of a drunken night. I’ve had the same two best friends since I was 12 and this song has always been our go to jam.

Es ist niemals eine wirklich gute Nacht, wenn dieser Song nicht irgendwann betrunken gespielt wird. Ich habe dieselben besten Freunde, die ich schon mit 12 hatte, und dieser Song hier war schon immer unser Go-To-Jam.

 

Fleetwood Mac – Silver Springs
Fleetwood Mac and Motown albums were pretty much the only albums that were in my dad’s car when I was a kid. They’re one of the few bands I listened to when I was younger I think that continue to have a huge influence on my music. Just timeless, quality pop.

Fleetwood Mac und Motown-Platten waren die einzigen Alben, die mein Dad in seinem Auto hörte, als ich noch ein Kind war. Damit gehörten Fleetwood Mac auch zu den wenigen Bands, die ich mir als Kind anhörte und die daher wohl auch einen großen Einfluß auf meine Musik haben. Zeitloser, qualitativ hochwertiger Pop.

 

The Cranberries – Dreams
I remember listening to this song in my best friend’s mom’s apartment during my rebellious tween years. It encapsulates that time period so perfectly for me. I can remember trying to dye my hair red like Angela Chase from „My So-Called Life“ but winding up with eggplant colored locks so vividly whenever it comes on.

Ich erinnere mich daran, wie ich diesen Song einst im Apartment der Mutter meines besten Freundes hörte – während meiner rebellischen Tween-Jahre. Er fängt diese Zeit für mich perfekt ein. Immer wenn ich den Titel höre, erinnere ich mich wieder, wie ich versuchte, mir die Haare so zu färben wie Angela Chase aus „My So-Called Life“, am Ende aber auberginefarbene Locken hatte.

 

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