My Soundtrack: Fingertips

Fingertips (foto: privat)

Portugal kann mehr als Fado. Den Beweis tritt das Duo Fingertips an, das mit „Out Of Control“ gerade einen neuen Song rausgehauen hat. Dieser Track wurde von Sängerin Joana Gomes geschrieben, von ihrem Bandkollegen Rui Saraiva komponiert und von Mark Needham (The Killers, Imagine Dragons, Neon Trees) produziert. 2016 wollen die beiden, die schon mit Queen, The Cure, Nelly Furtado, George Michael und The Corrs gespielt haben, auf ausgedehnte Tour in den USA und Europa gehen. Bevor sie aufbrechen, standen sie aber für unsere „My Soundtrack“-Reihe Rede und Antwort. Keine leichte Aufgabe, wie die beiden fanden:  „It’s not that easy to mention only five of our favourite songs, the ones that once made us want to be what we are right now: musicians. There are a lot of artists and bands coming to our minds right now, but you ask for five, so you gonna have five! Here they are!!“

 

1.Elvis Presley – My Way

Let’s start this trip with “My way” from Frank Sinatra, in Elvis Presley’s voice! It’s one of the most wonderful songs we know. Especially because of the deepness of the message. This man says, with a beautiful tenderness, by the end of his life, that he did everything he wanted and most of all he did it his way. His own way… not any one else’s way. This is marvellous. This brings out the best in you: you can be you. But be “you” with confidence. Take responsability for your actions but know that, in the end, you’ll be glad because you were You, and only You!

Lasst uns die Reise mit Frank Sinatras „My Way“ beginnen, aber mit der Stimme von Elvis Presley. Einer der wundervollsten Songs, die wir kennen. Vor allem, weil die Botschaft so deep ist. Dieser Mann erzählt, mit einer schönen Zärtlichkeit, am Ende seines Lebens, dass er all das gemacht hat, was er wollte und vor allem auf seine Weise. Er ist seinen Weg gegangen, nicht den eines anderen. Das ist wunderbar. Es bringt das Beste aus dir heraus: Du kannst du selbst sein. Aber mit Selbstbewusstsein. Übernimm Verantwortung für deine Taten, mit der Gewissheit, dass du am Ende glücklich darüber sein wirst, dass du du selbst geblieben bist.

 

 

2. Joy Division – Love Will Tear Us Apart

Joy Division’s “Love will tear us apart” is very inspiring for us. It’s a very intense song. All the energy of the instruments, the way it sounds, so alternative for that decade, makes us get crazy in a good way every time we listen to it! Besides, we love the way Ian sings it…he means every single word, so much! Stunning!

Joy Divisions „Love Will Tear Us Apart“ inspiriert uns. Ein sehr intensiver Song. Die Energie der Instrumente, die Art und Weise, wie er klingt, so alternativ für diese Dekade, macht uns auf positive Weise verrückt. Außerdem lieben wir die Art, wie Ian ihn singt. Er meint jedes einzelne Wort, so sehr. Verblüffend.

 

 

3. Depeche Mode – Enjoy the Silence

Another song that is very important to us is “Enjoy the silence” from Depeche Mode. This band has always inspired us so much, since we were really young. It is a cornerstone to what we are doing in terms of sound right now! “Enjoy the silence” is a very powerful song. We’ve also created a version of it, which we play on stage a lot of times. And the fact is that everyone in the audience go on fire each time we play it!

Ein weiterer Song, der für uns sehr wichtig ist, ist „Enjoy the Silence“ von Depeche Mode. Diese Band hat uns schon immer inspiriert, selbst als wir noch ganz jung waren. Ein Eckpfeiler für das, was wir heute machen, gerade in Sachen Sound. „Enjoy the Silence“ ist ein sehr kraftvoller Song. Wir haben eine eigene Version davon geschaffen, die wir oft live spielen. Und jedes Mal, wenn wir sie spielen, geht das Publikum steil.

 

4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

Have you ever really watched to this video?! ‘Cause, anyway, if you didn’t we’re sure you can see it on your mind even with your eyes closed! Prince’s “Nothing compares 2U” went eternal in Sinead’s voice. You create the image of her face singing and crying every time it plays on the radio because she delivered the song in a way that you cannot go without listening to it until the last second. It’s thrilling! You wanna sit down listening to it over and over again, slowly getting into the story, as if it’s yours.

Hast du je dieses Video gesehen? Falls nicht, entsteht es wahrscheinlich trotzdem vor deinem inneren Auge, wenn du die Augen schließt und das Lied hörst. Princes „Nothing Compares 2 U“ wurde mit Sineads Stimme ein Song für die Ewigkeit. Man stellt sie sich immer singend und weinend vor, wenn das Lied im Radio gespielt wird. Sie bietet hier eine solche Performance, das man den Song immer bis zur letzten Sekunde hören muss. Aufregend. Man möchte sich ihn immer und immer wieder anhören, in die Story eintauchen, als wäre es die eigene.

 

5. David Bowie – Blackstar

The last but not the least: “Blackstar” from David Bowie. It’s not that we don’t have any other astonishing David’s song to mention, cause we really do: from „Space Oddity“ to „Heroes“ or „Changes“ or „Absolute Beginners“. This man completely nailed it through the years! And he is one of the most inspirational artists to us! The reason why we love „Blackstar“ is not only because of the crazyness of the song, as if it has been composed in another world, like, in another life! It’s not also only because of the lyrics that predict the end. But because this incredible man made sure that he wouldn’t stop creating until his last breath. Isn’t it Wonderful? Knowing that you’re gonna die soon but “I don’t really care, I’ve a lot of things to do first.”. Then he did it…and he did it so good! So Perfectly! He brough faith to each one of us. Death is not really the end!

The last but not least: David Bowies „Blackstar“. Nicht, dass wir nicht auch andere fantastische Nummern von David nennen könnten. Das könnten wir: von „Space Oddity“ über „Heroes“ oder „Changes“ bis hin zu „Absolute Beginners“. Der Mann hat es über all die Jahre immer wieder geschafft. Und er ist einer der Künstler, die uns am meisten inspiriert haben. Der Grund, weshalb wir „Blackstar“ lieben, liegt nicht nur an der Verrücktheit des Songs, als wäre er in einer anderen Welt komponiert worden. Nicht nur an dem Text, der sein Ende vorwegnimmt. Sondern weil dieser unglaubliche Mann bis zu seinem letzten Atemzug kreativ war. Ist das nicht wundervoll? Zu wissen, dass man bald stirbt und sich sagt: „Mir egal. Ich hab erst noch andere Dinge zu erledigen.“ Und die erledigte er dann.. und er machte sie so gut. So perfekt. Er brachte uns den Glauben zurück. Der Tod ist nicht das Ende.