My Soundtrack: Chris Zasche (The Head and the Heart)

The Head and the Heart (foto: james minchin)

Erschöpft. Einfach nur erschöpft. 2014 , als die sechs Mitglieder von The Head And The Heart nach vier Jahren pausenlosen Tourens körperlich und mental erledigt waren, richteten sie ihre jeweiligen Kompasse auf neue Städte, neue Beziehungen und neue Abenteuer aus. Eine längere Pause stand an, in der Bassist Chris Zasche den Campingbus belud und in die kanadischen Rockys abtauchte. Mittlerweile hat sich die Band wieder gefunden und mit „Signs of Light“ ihr zweites Album vorgelegt. Auch Zasche ist aus den Bergen zurück – und hat sich Zeit für unsere „My Soundtrack“-Reihe genommen.

 

#1. Bob Dylan: Nashville Skyline: Lay Lady Lay

This was the first record I can remember hearing as a kid, the first time I really heard music and recognized the uniqueness of Dylan’s voice, which sounded like nothing else. We had it on 8-track, and it was the first time I can member the concept of and album and an artist, Lay lady lay was the track that really stood out, his voice on that song is incredible.

Das war die erste Platte, an die ich mich erinnere. Ich habe sie als Kind gehört. Das erste Mal, dass ich wirklich Musik gehört habe. Ich habe direkt die Einzigartigkeit von Dylans Stimme erkannt. Sie klang wie nichts anderes. Wir hatten es auf 8-track, und es war das erste Mal, dass mir das Konzept eines Albums wirklich bewusst wurde. „Lay Lady Lay“ war der Titel, der für mich dabei hervorstach. Dylans Stimme ist auf diesem Song unberechenbar.

 

#2 Modest Mouse : The Lonesome Crowded West: Trailer Trash

This was the first record that got me into ‚alternative‘ music. The first time I realized there was music beyond the radio and and beyond the pop/rock spectrum. It really opened my mind and ears to ‚indie‘ music, and to a whole new set of bands that we’re all doing interesting creative things. It was also right as I was starting to play guitar, and really instilled in me that creativity trumps proficiency. The music is so original and interesting, but all so simple to play, to this day I think about this album when writing music.

Das war die erste Platte, die mir Alternative Music eröffnete. Das erste Mal, dass mir klar wurde, dass es da Musik abseits des Radios und des Pop-Rock-Spektrums gibt. Es hat mir ein Bewusstsein und ein Ohr für Indie-Musik geschaffen, und für eine ganze Latte neuer Bands, die kreative Sachen machten. Ich begann in jener Zeit, Gitarre zu spielen, und impfte mir ein, dass Kreativität immer Profanität schlägt. Diese Musik ist so originell und interessant, aber so einfach zu spielen. Immer wenn ich heute Musik schreibe, denke ich an dieses Album.

 

#3 Neil Young: Harvest: Harvest

This was my gateway album in to the music of the 60’s and 70’s. This introduced me to country-rock, to folk, to a lot of my favorite bands. Again, hearing a guy who didn’t have the best voice, or wasn’t the best guitar player, but was someone who could really make you feel something, and could really create a unique mood and sound. And an artist who borrowed from a lot of different genres, and who never felt stuck or obligated to play a certain type of music, always evolving.

Das war mein Türöffner für die Musik der 60er und 70er Jahre. Das Album zeigte mir den Weg zu Country-Rock, Folk und vielen meiner Lieblingsbands. Wieder hört man hier einen Typen, der vielleicht nicht die beste Stimme hat, oder der beste Gitarrist ist, aber der es schafft, dass der Hörer etwas fühlt. Er konnte eine einzigartige Stimmung, einen einzigartigen Sound erzeugen. Der Mann hat sich in vielen Genres und Musikstilen ausprobiert, hat sich immer entwickelt.

 

#4 The Beach Boys: Good Vibrations

When going into the studio to record anything, I think of, and listen to this song to get inspired by Brian Wilson’s arrangements, and how they used all their unique voices as music and not just as a lyricist. Pretty sure this song took months to record, and sometimes that’s the approach you have to take in the studio, to work, rework, and redo to get it just right, and they got this song just right.

Wenn ich ins Studio gehe, um etwas aufzunehmen, dann lasse ich mich gern von Brian Wilsons Arrangements inspirieren, von der Art und Weise wie die Beach Boys ihre Stimmen einsetzen. Bin mir sicher, dass es Monate dauerte, um das aufzunehmen, aber das ist eben die Herangehensweise, die manchmal nötig ist. Man muss so lange arbeiten, verwerfen und überarbeiten, bis es eben passt. Und sie haben diesen Song richtig gut hinbekommen.

 

#5 Willie Nelson: On the Road Again


When traveling and touring starts to wear you down, when your tired, missing home, can’t remember if it’s a Friday, Tuesday or what city your in.. It’s nice to remind yourself that you’re out there playing music with your friends, seeing the country and the world, and this song sums up that sentiment. This is also a good one to put on at the beginning of a tour, gets the blood flowing again, and it’ll usually get a smile on everyone’s face.

Wenn man reist und das Touren einen schafft, wenn du müde bist, Heimweh hast, dich nicht mehr daran erinnern kannst, ob es Freitag oder Dienstag ist und in welcher Stadt du gerade bist – dann ist es gut, wenn man sich daran erinnert, dass man da draußen mit seinen Freunden ist und gemeinsam Musik macht. Man sieht die Welt, und dieser Song beschreibt diese Stimmung. Vor allem gut, wenn man ihn am Anfang einer Tour hört, er pumpt das Blut durch den Körper und zaubert jedem ein Lächeln auf die Lippen.

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