My Soundtrack: Alex Christensen

Alex Christensen (foto: starwatch)

Keine Frage: Alex Christensen hat den deutschen Pop in den vergangenen drei Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt. Der Mann, der als U96 seinerzeit mit „Das Boot“ einen Welthit hatte und unter anderem mit Künstlern wie Tom Jones, Mark Wahlberg, Udo Lindenberg, Paul Anka, Michael Bolton, Sarah Brightman und Helene Fischer zusammengearbeitet hat, war einer der Wegbereiter des Techno in den Mainstream. Auch wenn der eine oder andere ihn lieber im Eurodance verortet. Nun hat sich der Hamburger einem besonderen Projekt angenommen: Mit dem eigens von ihm dafür gegründeten Berlin Orchestra hat Christensen eine Auswahl der beliebtesten 90s-Dance-Tracks mit Orcherster und neuen Sängern neu eingespielt. Das Album „Classical 90s Dance“ ist soeben erschienen.

 

1. Heintje – Mama

Meine Erste Platte, die ich geschenkt bekam, war nicht Kraftwerk, sondern Heintjes „Mama“. Ich fand die als Sechsjähriger riesig, vielleicht auch, weil es die einzige Platte war, die ich hatte.

 

2. Bee Gees – Night Fever

Mit zehn Jahren hatte meine Schwester das Bee-Gees-Album „Night Fever“ gekauft. Da wir uns den Plattenspieler teilten, habe ich den Song „Night Fever“ bestimmt. Gefühlt 1000 Mal gehört. Sicherlich war diese Erlebnis prägend, das ich mich mein weiteres Teenie-Leben mit Dance-Musik beschäftigt habe.

 

3. Patrick Cowley – Megatron Man

Mit 14 war ich dann ein großer Fan elektronischer Musik. Am meisten beeinflusst hat mich eine Single von Patrick Cowley: „Megatron Man“. Die Produktion war so überragend. Auch heute noch staune ich über seine Kreativität. Außerdem war meine damalige Freundin ebenso von dieser Musik fasziniert, so das die nächsten zwei Jahre nichts anderes lief.

 

4. Ideal – Berlin

Was für eine grossartige Band, mit dieser wegweisende Single. Ich war ein richtiger Ideal-Fan und hab sie auch glücklicherweise live in Hamburg sehen dürfen. Durch diesen Song wurde mir klar, dass deutsche Texte genauso cool sein können wie englische.

 

5. FPI Project – Rich In Paradise

Ich war DJ in der Hamburger Diskothek „voila“. Diese Platte war der Überhit, und das magische Klavierriff inspirierte mich zu meinem ersten Hit „Ritmo de la noche“. Coldplay würde durch „Ritmo“ übrigens zu ihrem Song „Every Teardrop Is A Waterfall“ inspiriert – und ich werde dort als Co-Autor geführt. Ich bin heute noch dankbar für die inspiration!

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