Movie Review: Ride Along (+ Trailer)

Kevin Hart (Foto: Wikipedia/ Daijhnai Ragguette)

Kevin Hart (Foto: Wikipedia/ Daijhnai Ragguette)

US-Comedian Kevin Hart wird mittlerweile als die 2014er-Version von Eddie Murphy gefeiert. Warum das so ist, erfährt man in seinem neuen Streifen „Ride Along“.

Der Rapper Ice Cube gibt in dieser Buddy-Komödie James Payton, einen harten Atlanta-Cop, der gezwungenermaßen den leicht trotteligen High-School-Sicherheitsmann Ben Barber (Kevin Hart) auf einen sogenannten „Ride Along“ mitnehmen muss. Barber will nämlich unbedingt selbst Polizist werden und ist zu allem Überfluss auch noch Paytons Schwager in spe, da er mit Paytons attraktiver Schwester Angela (Tika Sumpter) ausgeht. Und die findet die Idee, dass das ungleiche Paar mal 24 Stunden aufeinander hängt, gar nicht so verwegen, will sie doch, dass ihre beiden Männer endlich eine Beziehung zu einander aufbauen.

James schmeckt das Ganze natürlich überhaupt nicht, er sieht in dem „Ride Along“ vor allem die Gelegenheit, Ben, den er für einen jämmerlichen  Waschlappen hält, nach allen Regeln der Kunst vorzuführen und ihn als Weichei zu entlarven. Er will ihm so den Polizeidienst ausreden und am liebsten noch dazu die geplante Heirat mit Schwester Angela. Und so lassen Payton und seine Cop-Kollegen Barber ein ums andere Mal in inszenierte Fallen laufen – bis aus dem Spaß plötzlich Ernst wird und das unfreiwillige Cop-Gespann sich plötzlich in einer echten Gefahrenlage befindet.

Was Kevin Hart anfasst, wird derzeit meist zu Gold. An den US-Kinokassen legt er eine beeindruckende Erfolgsserie hin: Seine Filme „Denk wie ein Mann“, „About Last Night“ und „Let Me Explain“ waren Box-Office-Erfolge. Nun schickt sich Hart an, seine Popularität auch international auszuweiten. Mit „Ride Along“ wird ihm hierzulande ein Erfolg sicher sein. Der schnell plappernde Hart erinnert in vielen Szenen nämlich an den großen Eddie Murphy.

Dem Film schadet jedoch Harts fehlende Chemie mit Ice Cube sowie die Ideenlosigkeit von Regisseur Tim Story, der sich allzu sehr an Vorbilder wie „Rush Hour“ hält. Alles irgendwie schon mal gesehen, alles schon mal da gewesen. Innovativ ist das Gezeigte nicht. Beim jüngeren Publikum wird der Streifen dennoch funktionieren. Und uns entlockte der Film immerhin den einen oder anderen Schmunzler. Und das ist ja letztlich in diesem Genre irgendwo die Hauptsache.

Text: Benjamin Fiege

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