Macaulay Culkin gibt wieder den „Kevin“

„Kevin allein zu Haus“ und „Kevin allein in New York“ – das war bei uns zu Hause immer Pflichtprogramm an Weihnachten. Und das obwohl die Story so gar nicht besinnlich war: Ein Knirps, der zweimal von der Familie vergessen beziehungsweise verlassen wird und sich dabei gegen zwei Halunken behaupten muss, die ihm ans Leder wollen. Wer würde es dem kleinen Kevin McAllister da verübeln, wenn er da einen psychischen Knacks davongetragen hätte?

Und ja, aus dem kleinen Kevin ist augenscheinlich ein Problemkind geworden. Das wird zumindest in der neuen Web-Serie „:DRYVRS“ offenkundig, in der Macaulay Culkin erneut in die legendäre Rolle schlüpft. Die von Jack Dishel (Gatte von Regina Spektor, Frontmann von Only Son und Gitarrist bei Moldy Peaches) produzierte und auch in der Hauptrolle gespielte Reihe handelt von den Erfahrungen eines Mannes mit Mitfahrgelegenheiten. In der ersten Folge sitzt der offensichtlich verwirrte Macaulay Culkin in seinem Auto und sofort wird klar, dass die Rolle des ehemaligen Kinderstars eine Referenz an Kevin ist.

Weil Culkin keinen Führerschein hat, wechseln die beiden die Plätze und es kommt nach einem Anruf von Culkins Mutter (Klingelton: der Score aus „Home Alone“) zu einem Gespräch über die Kindheit des Beifahrers, die für ihn von Albträumen geprägt war.

Am Ziel angekommen, werden die beiden von einem schrägen Typen mit Waffe bedroht … und der hat sich den falschen Wagen zum Überfallen ausgesucht.