M.I.A.: Neues Video „Borders“ kritisiert Flüchtlingspolitik

In ihrem neuen Video „Borders“ kommentiert M.I.A. beeindruckend den Umgang mit Flüchtlingen und stellt dabei wichtige Fragen.

Polizisten, die auf Wehrlose schießen, verzweifelte Menschen, die meterhohe Zäune erklimmen und Boote voll von Fliehenden, in deren Mitte sich M.I.A. befindet, sind in dem Clip unter anderem zu sehen. Die Rapperin singt:

»Borders (What’s up with that?)
Politics (What’s up with that?)
Police shots (What’s up with that?)
Identities (What’s up with that?)
Your privilege (What’s up with that?)
Broke people (What’s up with that?)
Boat people (What’s up with that?)
The realness (What’s up with that?)
The new world (What’s up with that?)
Freedom – what’s up with that?
Your values – what’s up with that?
Your beliefs – what’s up with that?
Your families – what’s up with that?
History – what’s up with that?
Your power – what’s up with that?«

Mit dem bereits am Freitag veröffentlichten Video ist M.I.A. ein echtes , musikalisches Statement gelungen. Sie liefert eindrucksvolle Bilder, singt intelligent über Polizeigewalt, Armut und Flüchtlingskrise. Ein Video, das weh tut.

Regie führte die britische Musikerin und Produzentin, die mit bürgerlichem Namen Maya Arulpragasam heißt, selbst. Ein neues Album, so heißt es seitens ihrer Plattenfirma, ist derzeit noch nicht geplant.

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