Lorde

Lorde (foto: universal/james k. lowe)

Von Neuseeland aus hat sie die ganze Welt erobert: Die Geschichte von Lorde ist ein modernes Pop-Märchen.

Die Geschichte des über Nacht zum Star gewordenen Schulmädchens Ella Yelich-O’Connor, genannt Lorde, aus Neuseeland, das seinen ganz eigenen Musikstil geprägt hat, ist fast schon Allgemeinwissen. Und fast schon zu sehr Klischee, um wahr zu sein. Sie ist es aber. Dank eines starken Amateurvideos und guter Instinkte wurde Lorde, Jahrgang 1996, bereits im zarten Alter von 12 Jahren vom Label-Riesen Universal unter Vertrag genommen und konnte die folgenden Jahre damit verbringen, ihr Handwerk zu verfeinern. Vor allem dem Produzenten und Co-Autoren Joel Little hat Lorde dabei viel zu verdanken. Er half ihr, ihre außergewöhnlichen Texte und ihr Gespür für eingängige Melodien in große Songs zu verwandeln.

Die Öffentlichkeit nahm erstmals durch den Song „Royals“ sowie die  „Love Club EP“ Notiz von der jungen Musikerin. Der Titel wurde ein virales Phänomen. Erst in Neuseeland, dann weltweit. Der Song traf den Zeitgeist des Jahres 2013, indem er die widersprüchliche Natur einer ruhmfixierten Gesellschaft offenlegte. Schon ironisch, dass gerade diese Nummer mit diesem Thema die junge Dame zum Star machte. Neun Wochen hielt sich der Track an der Spitze der US-Billboard-Charts.

Die Veröffentlichung des ersten Albums ließ ob des großen Erfolgs nicht lange auf sich warten. 2013 erschien Lordes Debüt „Pure Heroine“, und klar, das Ding schlug ebenfalls ein. Das Album kletterte in die US-Top-10 und häufte ebenfalls eine Menge Platin-Auszeichnungen in aller Welt an. Ein erfrischend unkonventioneller globaler Star war geboren, der fortan nicht nur Preise ohne Ende einheimste, sondern auch die Cover von „Rolling Stone“, „Billboard“ und der „Teen Vogue“ zierte. Auftritte auf den ganz großen Festivals waren die logische Konsequenz.

Schon 2013 begann Lorde, am Nachfolger zu „Pure Heroine“ zu arbeiten, der aber auf sich warten ließ. 2014 durfte sie mit den verbliebenen Mitgliedern von Nirvana auf die Bühne, als diese in die Rock and Roll Hall of Fame eingeführt wurden. Einen weiteren legendären Award-Show-Auftritt legte sie zwei Jahre hin, als sie bei den Brit Awards David Bowies Hit „Life On Mars“ zum Besten gab.

Anfang 2017 tauchten dann die ersten Hinweise auf ein neues Lorde-Album auf, das dann auch für den Sommer des selben Jahres bestätigt wurde. Bereits im Frühjahr erschien die Single „Green Light“.  „Melodrama“ wurde von Lorde, Jack Antonoff (Fun, Taylor Swift, Zayn, Sia) und Frank Dukes (The Weeknd, Rihanna, Future, Kendrick Lamar, Drake) produziert.

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