Lommbock

Lommbock (foto: wild bunch)

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4 Wild Bunch

4

Aus der Reihe Fortsetzungen, nach denen eigentlich niemand gefragt hat: “Lommbock”, der Nachfolger der Kiffer-Komödie “Lammbock” aus dem Jahr 2001, liegt nun auf DVD und Blu-Ray vor.

Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Vor 16 Jahren feierte Christian Zübert mit der Slacker-Komödie “Lammbock” sein Debüt als Regisseur. Die Geschichte um die beiden Loser Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefan (Lucas Gregorowicz), die einen als Pizzeria getarnten Hasch-Handel betreiben, wurde damals trotz seiner Handlungsarmut und seines oft schwer zu ertragenden Pennäler-Humors so etwas wie Kult.

Nun also hat Regisseur Christian Zübert die Original-Mannschaft von damals wieder versammelt. Alle sind sie mit dabei: Bleibtreu, Gregorowicz, klar, aber auch Elmar Wepper, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot, Jr. und Alexandra Neldel. Und wieder dreht sich natürlich alles ums Kiffen. Die Story ist schnell erzählt: Stefan hat Würzburg verlassen, ist Anwalt geworden und lebt jetzt als Yuppie mit seiner bezaubernden Freundin, einer Iranerin, in Dubai, wo er gerne eine Strandbar eröffnen möchte. Stefan und Yasemin wollen heiraten, dummerweise muss der Gute aber noch Mal zurück nach Würzburg, um seine Geburtsurkunde abzuholen. Eigentlich hat Stefan gar nicht vor, lange zu bleiben, als er aber seinen alten Kumpel Kai wieder trifft, lässt er sich doch noch mal zu einem letzten gemeinsamen Joint hinreißen. Und schon nimmt das Unheil seinen Lauf …

Nein, viel hat sich wirklich nicht getan. Die Handlung ist ebenso dünn und durchschaubar wie damals, die Witze eher platt bis geschmacklos. Eine Fortsetzung, die es nicht unbedingt gebraucht hätte, zumal Kiffer-Komödien doch auch irgendwo langsam auserzählt sind.

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Fazit: Braucht man nicht. 

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