Leberwurst-Sänger: Jannik Rubeck wieder bei DSDS

Er will es wieder wagen: Der Musiker Jannik Rubeck aus Hettenleidelheim will wieder am Casting für die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teilnehmen. Im vergangenen Jahr sorgte er als „Leberwurst-Sänger“ bundesweit für Schlagzeilen.

„Ja, ich bin wieder dabei“, bestätigte Rubeck. Diesmal wolle er der Jury um Ex-Modern-Talking-Mitglied Dieter Bohlen aber nicht mit einer pfälzischen Nummer kommen, sondern einfach mit einer deutschsprachigen. „Eine Eigenkomposition“, wie Rubeck sagt. Mitte der kommenden Woche beginnen bereits die Castings für die neue Staffel der RTL-Show, die dann 2017 anläuft.Im vergangenen Jahr sorgte die Performance von Rubeck bundesweit für ein großes Medienecho.

Der Grund: Rubeck legte sich in der Sendung mit der Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Scooter-Frontmann H.P. Baxxter und Vanessa Mai, an. Die drei Juroren waren augenscheinlich mit der Darbietung des jungen Musikers, der sich neben dem „Lewwerworscht“-Song der Anonyme Giddarischde auch an Udo Jürgens’ „Mit 66 Jahren“ versuchte, nicht zufrieden. Sie senkten den Daumen, da halfen auch die vorher kredenzten Leberwurst-Schnittchen nicht viel.

Nach harscher Kritik der Jury stichelte Jannik Rubeck zurück: „Trotzdem danke schön. Ihr werdet den nächsten Superkiffer oder Superjunkie oder Superkriminellen finden.“ Eine Anspielung auf DSDS-Teilnehmer Severino Seeger, der nach seinem Sieg wegen Betrugs verurteilt wurde. Bohlen konterte damals: „Woher soll ich das wissen? Der (Severino, Anm. d. Red.) kommt hier rein, stellt sich dahin und singt, dass ich tot umbreche. Der stand dort genauso wie du. Vielleicht hast du deine Oma heute Nacht erschlagen, weiß ich doch noch nicht.“
Jannik gab der Jury daraufhin die Hand und verschwand, begleitet von einem aufdringlichen Kamerateam, nach draußen. Dort geriet er mit der Crew verbal aneinander. Dieter Bohlen kommentierte das vor fast fünf Millionen damals dann so: „Man hat gedacht: Was für ein netter Junge. Dann kriegt er nicht den Spruch, den er gerne hören möchte, und sofort entpuppt er sich als größtes Arschloch.“
Nach dem Auftritt rissen sich die Medien um Jannik, jeder wollte ein Interview mit der vermeintlichen Skandalnudel, die sich vom Sender ungerecht behandelt fühlte (wir berichteten). Auch in den sozialen Netzwerken ging es heiß her.
Vergeben und vergessen offenbar. Rubeck nimmt einen neuen Anlauf. Den Titel seines eigenen Songs verrät er schon einmal: „Dieses Lied hat keinen Namen.“

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